FP-Seidl zu Praterstern: Dressel offensichtlich ahnungslos

Drogenproblematik im Bereich Praterstern nach wie vor großes Übel

Wien (OTS) - Wer heute den Bericht des Wiener Drogenkoordinators, Michael Dressel über die Drogenhotspots in Wien gelesen hat, musste unweigerlich den Kopf schütteln. Laut seinen Aussagen hätte sich der Drogenhotspot Praterstern nämlich entspannt, berichtet Wiens FPÖ-Gesundheitssprecher, LABg. Wolfgang Seidl verärgert:
"Berufsbedingt passiere ich diesen wichtigen Verkehrsknotenpunkt täglich mehrmals. Das Drogenproblem hat sich hier keinesfalls beruhigt, sondern lediglich seit einiger Zeit verlagert. Ich lade Herrn Dressel daher gerne ein, mit mir einmal vor Ort die Lage zu sichten. Dann kann ich ihm zeigen, wo nun offen gedealt wird -einerseits auf der Praterstraße, auf der anderen Seite in der Venediger Au. Anstatt halbgscheite Interviews zu geben, sollte man sich schon vorher ein Bild machen."

Außerdem hat sich die Szene leider nicht aus Wien verabschiedet, wie Dressel irrtümlich meint, sagt Seidl und fordert abschließend: "Null Toleranz gegenüber jenen, die junge Menschen mit illegalen todbringenden Substanzen versorgen statt die Situation schön zu reden. Wien braucht in dieser Causa keine schwammigen Koordinationstätigkeiten des Herrn Dressel, sondern endlich tatkräftiges Handeln der Verantwortlichen, damit Drogendealer keine Chance mehr haben." (Schluss) hn

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