NEOS: Betroffen und traurig nach Attentat in München

Niki Scherak: „Kampf gegen Gewalt und für Perspektiven ist Aufgabe von Politik und Gesellschaft“

Wien (OTS) - Betroffen und traurig zeigt sich der Integrationsssprecher und stellvertretender Klubobmann der NEOS, Niki Scherak, nach dem gestrigen Angriff in München mit zahlreichen Toten. „Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen der Opfer und Verletzten sowie allen Menschen in München, deren Alltag gestern auf tragische Weise erschüttert wurde“, sagte Scherak im Namen der Bürger_innenbewegung.

Ohne zum aktuellen Zeitpunkt über die genauen Hintergründe zu spekulieren, legten die Attentate der letzten Tage in Deutschland und Frankreich nahe, dass „neben dem Kampf der Sicherheitskräfte und Geheimdienste gegen den organisierten Terror eine weitere Aufgabe auf uns alle wartet“. „Das Auseinanderdriften der Gesellschaft, das Entstehen von Parallel-Welten und das oftmalige Fehlen von Perspektiven vor allem für junge, männliche Zuwanderer sind Herausforderungen, die Gesellschaft und Politik engagiert und vernetzt angehen müssen“, so Scherak.

Bildung und Integration zentraler Bestandteil von Sicherheitspolitik

Während der Kampf gegen Terrororganisationen wie dem IS nur in einem eng abgestimmten europäischen und weltweiten Rahmen erfolgreich sein kann, liege die Verantwortung für die Entwicklung der eigenen Gesellschaft hauptsächlich bei den heimischen Verantwortungsträger_innen. „Unsere Gesellschaft ist der Boden, auf den die Samen gewaltbereiter Ideologien fallen. Es ist unsere Pflicht alles zu tun, dass sie nicht aufgehen können. Bildung und Integration sind für NEOS daher zentraler Bestandteil jeglicher umfassenden Sicherheitspolitik“, erklärt Scherak.

Die Bürger_innenbewegung wiederholt in diesem Zusammenhang ihre Forderung nach Einsetzung eines Regierungskoordinators für Intergration, um die unterschiedlichen Politikbereiche in Österreich besser abzustimmen. Das bisherige Vorgehen der zuständigen Minister_innen zeige die Gefahr „Stückwerk zu bleiben“.

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