ARBÖ: Urlauberschichtwechsel stellt Autofahrer auf harte Geduldsprobe

Wien (OTS) - Am heutigen Samstag wurden die Autofahrer auf den Transitrouten auf eine harte Geduldsprobe gestellt. Der ARBÖ berichtet von Wartezeiten über 90 Minuten und Staulängen von bis zu 20 Kilometern in Westösterreich und der Steiermark. Der Grund dafür war der Urlauberschichtwechsel.

Die längsten Staus wurden von der Karawankenautobahn (A11) in Kärnten gemeldet. Vor dem Karwankentunnel standen die Kolonnen in Richtung Süden gegen 11:30 Uhr auf der gesamten Länge der A11 und über den Knoten Villach bis zum Oswaldibergtunnel auf der Tauernatuobahn (A10) zurück. Die Staulänge betrug rund 20 Kilometer. Die Wartezeit für Reisende in Richtung Slowenien betrug mindestens 90 Minuten.

Die Autofahrer standen nicht nur bei Villach auf der Tauernautobahn (A10) im Stau. Auf Salzburger Seite wurden am Vormittag vor der Mautstelle St. Michael rund 10 Kilometer Stau in Richtung Süden gemessen. Dadurch kam es zwischen Zederhaus und Flachau zu einer Blockabfertigung vor der Einhausung Flachau. Die Auswirkungen waren auch hier rund 10 Kilometer Stau. Rund 2 Kilometer Stau gab es gegen 12:30 Uhr zwischen dem Knoten Salzburg und Salzburg/Süd.

Im benachbarten Tirol standen vor allem die Verbindungen über den Brenner und den Fernpaß im Mittelpunkt der Stauberichterstattung. Auf der Fernpaß Strasse (B179) kam der Verkehr in Richtung Süden zwischen dem Grenztunnel Vils/Füssen und dem Lermoosertunnel auf rund 30 Kilometern immer wieder zum Erliegen. Vor dem Lermoosertunnel wurde gegen 9 Uhr Blockabfertigung verhängt. Auf der Brennerautobahn (A13) kam es aufgrund des Reiseverkehrs und einer Baustelle zwischen Innsbruck/Süd und der Europabrücke auf rund 7 Kilometern immer wieder zu Verkehrsstillstand. Eine weitere Baustelle sorgte auf der Ausweichstrecke – der Brenner Bundesstraße (B182) bei Schönberg immer wieder zu Stau.

In der Steiermark hieße es vor allem auf der Pyhrnautobahn (A9) viel Geduld aufbringen. Vor dem Gleinalmtunnel wurden nach Informationen des ARBÖ gegen 11:30 Uhr 30 Minuten Wartezeit in Richtung Spielfeld gemeldet.

Doch nicht nur in Richtung Süden war Geduld gefragt. Auch die Grenzkontrollen an den deutsch-österreichischen Grenzen sorgten für erhebliche Verzögerungen. Bis zu 45 Minuten Wartezeit in Richtung BRD wurden zeitweise an der Grenze Freilassing/Salzburg auf der München Bundesstraße (B155) gemeldet. An den Autobahngrenzübergängen Kufstein (A12), Suben (A8) und Walserberg hieß es bis zu 15 Minuten Geduld.

Die meiste Geduld im benachbarten Ausland benötigten Autofahrer in Slowenien. Auf der Autobahn Maribor-Ptuj (A4) wurden vor dem Autobahnende bei Ptuj den ganzen Vormittag rund 7 bis 8 Kilometer Stau gemeldet. Im weiteren Verlauf hieß es an der Grenze Gruskovje rund 1 Stunde „bitte warten“ in Richtung Zagreb. Zu rund 45 Minuten Wartezeit kam es laut ARBÖ an der Grenze Dragonja bei Koper in Richtung Istrien.


(Forts. mögl.)

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