Türkei – Hofer spricht Opfern Mitgefühl aus

Präsidentschaftskandidat warnt vor Spirale der Gewalt

Wien (OTS) - Tief besorgt über die jüngsten Ereignisse im Nato-Partnerland Türkei zeigt sich Bundespräsidentschaftskandidat Norbert Hofer. Er drückt den Opfern und deren Angehörigen sein tiefes Mitgefühl aus und ersucht Präsident Erdogan, keine Spirale der Gewalt in Gang zu setzen. „Die Reaktionen des Präsidenten auf diesen Putschversuch werden zeigen, ob die Türkei ein Gesicht der Menschlichkeit und der Verantwortung für Menschen oder eines der Gewalt und des Hasses zeigt. Die ersten Reaktionen, die von ‚Rache‘ und ‚Säuberung‘ sprechen, geben Anlass zur Sorge", so Hofer.

Hofer fordert die Europäische Union auf, ihren unehrlichen Weg gegenüber der Türkei zu beenden. Der Türkei seit Jahren eine mögliche EU-Mitgliedschaft in Aussicht zu stellen, sei schlichtweg falsch. Das könne nur in einem Chaos enden. Wenn die Verhandlungen scheitern, würden die Beziehungen zur Türkei über Jahrzehnte gestört sein. Wenn sie jedoch positiv abgeschlossen werden und die Türkei Mitglied wird, dann wäre das das Ende der Europäischen Union: „Wir müssen die Beitrittsverhandlungen beenden und der Türkei unter klaren Bedingungen eine privilegierte Partnerschaft, gute Kontakte und wirtschaftliche Beziehungen in Aussicht stellen.“

Kritik übt Hofer an Massendemonstrationen von türkischen Staatsbürgern in Österreich, wie etwa in Wien und Vorarlberg. Türkische Konflikte seien nicht dazu geeignet auf Österreichs Straßen ausgetragen zu werden, betonte Hofer, der auch hier zur Mäßigung aufruft.

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