FPÖ-Darmann: Verhöhnung der Bevölkerung im Zusammenhang mit geplantem Asylwerberheim in St. Stefan!

1344 Unterschriften werden einfach ignoriert

Klagenfurt (OTS) - Zum geplanten Asylwerberheim für unbegleitete Minderjährige in St. Stefan im Lavanttal hält der Kärntner FPÖ-Obmann LR Gernot Darmann heute fest, dass hier ein perfides Doppelspiel zwischen den verantwortlichen SPÖ-Politikern stattfinde.

„SPÖ-Bürgermeister Schlagholz schiebt die Verantwortung auf Landeshauptmann Kaiser und putzt sich so ab. Beide ignorieren einfach die 1.344 Unterschriften, welche FPÖ-Landtagsabgeordneter Harald Trettenbrein gesammelt und dem Landeshauptmann übergeben hat, so als würde es diese überhaupt nicht geben. Und als Höhepunkt wird seitens des Landeshauptmannes gar die räumliche Nähe des Asylwerberheims zur Volksschule, Neuen Mittelschule und Musikschule generell in Abrede gestellt, da man ja ohnehin einen Zaun errichte und Thujen anpflanze. Das ist ein weiterer Beweis für die Verhöhnung der Bevölkerung und der betroffenen Eltern und ein Beleg für die Realitätsverweigerung des zuständigen Flüchtlingsreferenten Peter Kaiser“, kritisiert der FPÖ-Chef.

Auch in Kärnten müsse es endlich eine verantwortungsvolle Politik in der Zuwanderungsfrage geben. Aktuell würden in Kärnten über tausend Betreuungsplätze des Bundes frei stehen, dennoch stampfe man neue Asylwerberheime aus dem Boden, ohne jegliche Rücksicht auf die Interessen der Kärntner Bevölkerung. „Statt ein unnötiges Heimprojekt durch eine Bepflanzungsdebatte schön zu reden, sollte dieses neue Asylwerberheim verhindert werden. Die Frotzelei der Bürger quer durch Kärnten muss ein Ende haben. Der Beginn dieses Endes könnte in St. Stefan sein, wenn die Stadtpolitik auch einmal zu ihren eigenen Bürgern stehen würde. Schlagholz sollte sich einmal fragen, wieso es Bürger-Meister heißt. Bisher sind die FPÖ Wolfsberg und LAbg. Trettenbrein die einzigen, die aktiv gegen dieses neue Asylquartier auftreten und die Interessen und Anliegen der Menschen vor Ort vertreten“, so Darmann. Seitens der FPÖ werde man weiter gegen diesen sicherheitspolitischen Anschlag auf schulpflichtige Kinder und deren besorgte Eltern vorgehen.

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