„profil“-Umfrage: Mehrheit der Österreicher will weder religiöse Symbole im Gerichtssaal noch Lehrerinnen mit Kopftuch

65% gegen Kopftuch, Kippa oder sichtbares Kreuz bei Richtern und Staatsanwälten

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin „profil“ in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, hat die Mehrheit der Bevölkerung wenig für die religiösen Symbole und Pflichten von Muslimen übrig. Auf die Frage, ob Richterinnen und Richter im Verhandlungssaal religiöse Kopfbedeckungen und Symbole wie Kopftuch, Kippa oder Kreuz sichtbar tragen dürfen sollen, antworten 42% mit nein, 23% sind eher dagegen. Nur 17% sind eher dafür, 14% sagen, auf jeden Fall. Laut der vom Meinungsforschungsinstitut Unique research für „profil“ durchgeführten Umfrage zeigt sich ein ähnliches Meinungsbild bei Lehrerinnen mit Kopftuch. Hier sind 62% der Befragten ablehnend und nur 35% dafür. 3% enthielten sich einer Meinung. 60% würden Muslimen nicht erlauben, mehrmals am Tag ihre Gebetszeiten einzuhalten oder im Fastenmonat Ramadan während der Arbeitszeit zu fasten. 37% zeigen sich bei dieser Frage tolerant, 3% machten keine Angaben (n=500).

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