UEFA EURO 2016™ Tore und Coca-Cola CUP-Treffer im Vergleich

Roman Mählich und die Goalgetterakademie haben analysiert

Wien (OTS) - Fußball-Experte Roman Mählich und Goalgetterakademie-Gründer Josef Jansky haben die Treffer der UEFA EURO 2016™ und jene aus dem Coca-Cola CUP Bundesfinale, Österreichs bedeutendster Nachwuchs-Fußballbewerb für U12-Teams, untersucht und einem Vergleich unterzogen. Fazit: Die Bedeutung von Standards wiegt im Profifußball schwerer, eine hohe Zahl an Treffern wird im Strafraum erzielt.

108 Tore fielen im Rahmen der UEFA EURO 2016™ - 2,12 je Spiel -anhand der ausgeprägten Defensivleistungen der Mannschaften eine logisch nachvollziehbar eher niedrige Zahl. Betrachtet man die Statistiken aller bisherigen Kontinentalmeisterschaften, so rangiert die diesjährige EURO im unteren Drittel, lediglich in Italien 1968 (1,4 Treffer), Italien 1980 (1,93) und England 1996 (2,06) zappelte der Ball weniger oft im Netz. Offensivapostel schwärmen hier wohl von der EM 1976 in Jugoslawien, dort fielen 4,75 Treffer je Spiel. Anderer Fußball, andere Zeiten, werden manche sagen.

Mit den Toren der heutigen Zeit haben sich die Experten Roman Mählich und Josef Jansky beschäftigt. Der Ex-Internationale und Austria-Individual-Coach Mählich hat gemeinsam mit Jansky, Gründer und Betreiber der Goalgetterakademie und erfolgreicher Trainer im Nachwuchs des SK Rapid, alle Treffer der UEFA EURO 2016™ analysiert und mit jenen vom Coca-Cola CUP Bundesfinalturnier Mitte Juni verglichen. Der Coca-Cola CUP wird seit 12 Jahren gemeinsam von Coca-Cola, dem ÖFB und den Landesverbänden organisiert und ist der größte und bedeutendste Bewerb im U12-Bereich.

Zwei Drittel der Tore nach erstem Kontakt

„Was bei beiden Turnieren auffällt, ist die hohe Zahl der Tore nach dem ersten Kontakt“, so Josef Jansky, „fast zwei Drittel der Euro-Treffer fielen direkt nach dem Zuspiel, beim Coca-Cola CUP sind es nur um drei Prozent weniger.“ Für Roman Mählich kommt dies nicht überraschend: „Sowohl im Profifußball, als auch schon im Nachwuchs wird auf spielerische Elemente gesetzt, was einerseits die Tore nach dem direkten Zuspiel, aber auch die hohe Zahl an Treffern innerhalb des Strafraums erklärt.“ Jansky hat nämlich errechnet, dass bei der UEFA EURO 2016™ 82,4% und beim Coca-Cola CUP 74% der Tore in der „Box“ erzielt wurden. „Dieser Entwicklung tragen wir bei der Ausbildung in der Goalgetterakademie auch Rechnung, die Offensivspieler müssen sich im Strafraum zurecht finden und das Stellungsspiel nimmt eine immer wichtigere Bedeutung ein.“

Höhere Bedeutung von Flanken und Standards bei den Profis

„Was den Unterschied zwischen dem Profifußball und dem Nachwuchs ausmacht, ist die größere Bedeutung von Standards sowie des Torabschlusses nach Flanken. Beides ist im Nachwuchs noch nicht so ausgeprägt“, weiß Mählich. Jansky kann dies bestätigen „22 Treffer (20,4%) fielen bei der EURO nach Flanken, somit sind hohe Hereingaben die häufigste Art der Vorbereitung. Beim Coca-Cola CUP waren dies der Pass in die Tiefe und der flache Querpass mit je 24%.“ Für Roman Mählich sind diese Zahlen nachvollziehbar: „Das Flanken- und somit Kopfballspiel ist im Bereich der U12 noch nicht so ausgeprägt, hier wird eher das Kombinationsspiel trainiert. Werden die Spieler größer und wird ab der U13 auch auf das Großfeld gespielt, nimmt das Flankenspiel eine größere Bedeutung ein.“

Die Treffer der UEFA EURO 2016™ und des Coca-Cola CUP Bundesfinales im Vergleich

UEFA EURO 2016 / Coca-Cola CUP Bundesfinale 2016 Anzahl der Treffer: 108 / 123 Tore nach dem 1. Kontakt: 71 (65,7%) / 78 (63,5) Tore nach dem 2. Kontakt: 21 (19,4%) / 12 (9,4%) Tore nach dem 3. Kontakt oder mehr: 13 (12,0) / 29 (23,6%) Tore innerhalb des Strafraums: 89 (82,4%) / 91 (74%) Tore aus dem Spiel: 76 (70,4%) / 108 (87,5%) Tore nach Standards: 29 (26,9%) / 15 (12,5%)

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