VP-Korosec: Schließung der Geburtenstation im Hanusch-Krankenhaus ist das falsche Signal an die Wiener Bevölkerung

Hinweise auf noch immer nicht vorhandene Kapazitäten des KH Nord sind entbehrlich

Wien (OTS) - „Wien wächst und auch die Geburtenrate steigt seit Jahren kontinuierlich. Daher ist es absolut unverständlich, dass die Wienerinnen ab 15. Oktober auf die Geburtenstation im Hanusch-Krankenhaus komplett verzichten müssen. Diesen Rückgang der Kapazitäten können die anderen Spitäler wohl kaum kompensieren“, erklärt die Gesundheitssprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Ingrid Korosec in Zusammenhang mit dem heutigen Bericht der Tageszeitung „Kurier“ und verweist auf den zuletzt bekannt gewordenen Fall einer jungen Wienerin, die letztendlich nach Mödling ausweichen musste, weil sie in Wiener Spitälern keinen Platz für die Entbindung bekommen konnte.

Besonders ärgerlich sei zudem der Umstand, dass der Wiener Krankenanstaltenverbund nach der Debatte um die fehlenden zusätzlichen Betten in der Kinder- und Jugendpsychiatrie erneut das Phantomspital Krankenhaus Nord als „Wunderwaffe für alle Fälle“ auspackt, obwohl dort bekanntlich aufgrund der chaotischen Abwicklung des Megaprojekts bis zum heutigen Tag kein Spitalsbetrieb stattfindet.

„Wir haben an der Brünner Straße derzeit kein einziges der insgesamt geplanten 53 Betten für den Fachbereich Gynäkologie und Geburtshilfe zur Verfügung. Daran wird sich auch bis zum 15. Oktober nichts ändern, wenn die Geburtenstation im Hanusch-Krankenhaus mit 40 Betten nicht mehr genutzt werden kann. Die chaotische Schließung von einzelnen Versorgungseinrichtungen ohne adäquaten Ersatz führt zu längeren Wartezeiten und zu einer Verschlechterung der medizinischen Versorgung der Wiener Bevölkerung. Dieser Wahnsinn muss sofort gestoppt werden“, fordert Korosec.

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