AK: Ein klares gesetzliches Verbot einer Bankomatgebühr muss her!

Wien (OTS) - Geldabheben am Bankomaten muss gratis bleiben, verlangt die AK. Es bedarf einer gesetzlichen Klarstellung. Die Banken verrechnen ihren KundInnen das Abheben am Bankomaten ohnehin schon – je nach Kontovertrag – durch quartalsweise Kontogebühren oder Zeilengebühren. Eine doppelte Bezahlung durch eine zusätzliche Gebühr, bloß weil sich die Bank eines externen Bankomatbetreibers bedient, muss der Gesetzgeber verhindern.

Unverbindliche Absprachen mit den Banken, keine Bankomatgebühren zu verlangen, bringen nichts, wie die jetzt eingehobenen Gebühren zeigen. Verbindliche gesetzliche Regeln müssen her.

Es geht ums Vertrauen der BankkundInnen – ein Girokontovertrag ist eine Basisdienstleistung, die auch beinhaltet, dass sich KonsumentInnen ihr eigenes Geld abholen können – sie zahlen dafür vereinbarte Kontoführungsentgelte. Zusatzkosten einfach in Rechnung zu stellen, ist aus mehreren Gründen nicht angemessen. Die Menschen sollen immer mehr Bankgeschäfte selbst erledigen, anderseits kassieren die Banken im Zahlungsverkehr kräftig ab: Die Habenzinsen sind im Keller, und die Girokontospesen sind teilweise überdurchschnittlich gestiegen. Das zeigen AK Analysen.

Weg mit der Bankomatgebühr: Der US-Anbieter Euronet verrechnet seit einigen Tagen 1,95 Euro pro Abhebung am Bankomaten. Wer garantiert, dass Bankomatgebühren nicht weiter in die Höhe galoppieren?

Tipp für die KonsumentInnen: Wer bereits in die Bankomatgebühr-Falle getappt ist, sollte von seiner Hausbank die Refundierung der Gebühr fordern. Ein Musterformular finden KonsumentInnen auf der AK Homepage unter wien.arbeiterkammer.at

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