Glatz: Pensionistenverband fordert gesetzliche Mietobergrenze!

Wohnen bleibt Preistreiber - Pensionistenverband fordert: „Wohn-Paket“ für leistbares Wohnen für alle Generationen

Wien (OTS) - „Auch wenn die Inflation im Juni mit 0,6 Prozent unverändert geblieben ist, so gibt es keinerlei Grund zur Entwarnung. Denn nach wie vor zählen die Ausgaben für Wohnen zu den absoluten Preistreibern. Die Mieten sind mit 2,7 Prozent erneut deutlich stärker angestiegen als die allgemeine Teuerung! Darunter leiden besonders sozial Schwächere wie viele Pensionistinnen und Pensionisten. Hier muss endlich gehandelt werden! Denn Wohnen darf nicht zum Luxus werden“, kritisiert Harald Glatz, Konsumentenschutzsprecher des Pensionistenverbandes Österreichs (PVÖ). „Der Pensionistenverband Österreichs, die mitgliederstärkste Seniorenorganisation Österreichs fordert daher die Umsetzung eines ‚Wohn-Pakets für alle Generationen‘, in dem u.a. eine klare, gesetzliche Miet-Obergrenze enthalten sein muss. Die ÖVP ist gefordert im Zuge der aktuellen Verhandlungen zum neuen Mietrecht ihre Blockade bei der Mietobergrenze umgehend zu beenden“, so Glatz weiter. ****

„In den letzten Jahren sind die Mietpreise in Österreich richtiggehend ‚explodiert‘! Zwischen 2008 und 2014 sind die Mieten bei Privatvermietern um 28 Prozent – also fast ein Drittel!!! – gestiegen! Im Vergleich dazu: Im selben Zeitraum hat die allgemeine Teuerung ‚nur‘ 12 Prozent betragen. Löhne und Gehälter sind auch um nur 13 Prozent gestiegen! Diese horrenden Preissteigerungen bei den Mieten sind durch nichts rationell zu erklären und müssen durch eine klare gesetzliche Grenze gestoppt werden“, betont der PVÖ-Konsumentenschützer!

„Wohn-Paket für alle Generationen“ muss JETZT kommen! Forderungen des Pensionistenverbandes für leistbares Wohnen:

• Ein einheitliches Mietrecht - klar, einfach und transparent: wie im Koalitionsabkommen paktiert

• Klare gesetzliche Begrenzung der Mieten

• Ebenso klare Regeln für die Betriebskosten (durch u.a. Streichung der Grundsteuer und der Versicherungskosten aus dem Betriebskostenkatalog)


• Keine Maklerkosten für MieterInnen – so wie seit 1. Juni 2015 in Deutschland.


• Schaffung einer klaren, gesetzlichen Regelung zur Wartungs- und Erhaltungspflicht


• Entfall der Mietvertragsgebühr für Junge, beim erstmaligen Mietvertragsabschluss sowie für Personen mit Einkommen und Pensionen unterhalb der Steuerfreigrenze

• Mehr Wohnbauförderung für den sozialen Wohnbau

• Die sofortige Umsetzung des Wohnbauprogramms (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Pensionistenverband Österreichs
Mag. Susanne Ellmer-Vockenhuber, Bakk.
Tel.: 01/313 72 31
E-Mail: susanne.ellmer@pvoe.at

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