Bundesrat – Anderl begrüßt Ausbildungspflicht bis 18

„Auch Unternehmen sind in der Pflicht und dürfen sich nicht von Lehrausbildung verabschieden“

Wien (OTS/SK) - Die Wiener SPÖ-Bundesrätin Renate Anderl begrüßt das Ausbildungspflichtgesetz. Es trage dazu bei, den oft gehörten Satz „Die Jugend ist unsere Zukunft“ mit Leben zu erfüllen, und zwar indem „wir jungen Menschen eine Zukunftsperspektive geben“, so Anderl am Donnerstagabend in Bundesratsplenum. ****

Anderl hält die Situation in der EU mit fünf Millionen arbeitslosen Jugendlichen für alarmierend; und auch wenn Österreich zu den Ländern mit der geringsten Jugendarbeitslosigkeit gehört, seien Maßnahmen notwendig. Denn derzeit haben von den 15- bis 17-Jährigen rund 16.000 Jugendliche ihre Ausbildung nach dem Pflichtschulabschluss abgebrochen. Ohne Ausbildung verschlechtern sich die Chancen am Arbeitsmarkt dramatisch, erläuterte Anderl.

Um allen jungen Menschen eine Perspektive zu geben, dafür sei die Ausbildungspflicht ein richtiger Schritt. Jetzt müsse sichergestellt werden, dass es auch genügend gute Ausbildungsangebote gibt. Dabei sieht die Abgeordnete auch die Unternehmen in der Pflicht. „Sie dürfen sich jetzt nicht von der Lehrausbildung verabschieden.“

Die Abgeordnete verhehlte zum Schluss aber nicht, dass sie es noch besser gefunden hätte, auch jugendliche AslywerberInnen in die Ausbildungspflicht miteinzubeziehen. Denn das wäre eine große Chance für schulische und berufliche Integration. (Schluss) ve/wf

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