„trend“: Eva Dichand und Tamedia wollen mit heute.at binnen drei Jahren orf.at überholen

Schweizer prüfen Expansion der Printzeitung in neue Bundesländer – Gesundheitsplattform netdoktor.at bleibt bei den Alteigentümern

Wien (OTS) - Nach dem Einstieg der Schweizer Tamedia-Gruppe bei der österreichischen Gratiszeitung „Heute“ und der Online-Plattform heute.at werden erste Ambitionen der neuen Partner konkret. „In drei Jahren wollen wir in Sachen Reichweite orf.at überholt haben“, kündigt „Heute“-Verlegerin Eva Dichand in der aktuellen Ausgabe des Wirtschaftsmagazins „trend“ an. Die Schweizer eilen mit den Online-Portalen ihrer Gratiszeitung „20 Minuten“ derzeit von Erfolg zu Erfolg – allein im Juni verzeichnete die deutschsprachige Seite 20minuten.ch über eine Milliarde Page Impressions, also Zugriffe. Mit einer neuen App und einem neuen Content Management System aus dem Haus Tamedia soll heute.at, das im Juni 21 Millionen Page Impressions aufwies, ähnliche Höhenflüge gelingen. Aber nicht nur die digitale Expansion ist ein Thema, auch die Printzeitung könnte wachsen. Tamedia-Spartenchef Marcel Kohler will laut „trend“ prüfen lassen, ob eine Verteilung in allen Landesteilen Österreichs Sinn macht – derzeit ist das Blatt nur in Wien, Burgenland, Niederösterreich und Oberösterreich erhältlich. Nicht Teil des Tamedia-Deals ist, anders als in bisherigen Berichten dargestellt, die Gesundheitsplattform netdoktor.at – sie bleibt bei den Alteigentümern. „Wir können dort keine Synergien bieten“, begründet Kohler die überraschende Kaufzurückhaltung im „trend“.

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