Feierliche Ausmusterung: 144 neue Unteroffiziere für das Bundesheer

Wien (OTS) - Gestern Abend, am 13. Juli 2016, wurden 144 Absolventinnen und Absolventen der Heeresunteroffiziersakademie in Enns (OÖ) im Rahmen eines militärischen Festakts zu Wachtmeistern befördert. Danach folgte die feierliche Ausmusterung in der Ennser Stadthalle. Als neue Angehörige des Unteroffizierskorps verstärken sie den Kader des Bundesheeres.

Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil gratulierte den Absolventen und überreichte dem Lehrgangsersten des 13. Unteroffizierslehrganges, Wachtmeister Maximilian Partsch, ein Ehrengeschenk und die sogenannte Ausbilderfibel. Als Lehrgangsnamen wählten die Absolventen „Unterjäger Julius Brattia“. Verteidigungsminister Doskozil: „Mit Ihnen verstärkt sich das Bundesheer um bestens ausgebildete und didaktisch geschulte Unteroffiziere. Nun können sie das anwenden, was sie gelernt und geübt haben. Ich bin stolz, so viele junge Kadersoldaten in das Unteroffizierskorps willkommen zu heißen und wünsche Ihnen das Beste für Ihre Soldatenlaufbahn.“

Von den frischgebackenen 144 Wachtmeistern, davon sechs Frauen, kommen 31 aus Niederösterreich, 24 aus Salzburg, 25 aus Kärnten, zwölf aus Oberösterreich und 16 aus der Steiermark. Wien und Tirol sind mit jeweils zehn, Vorarlberg mit elf und Burgenland mit fünf Unteroffizieren vertreten. Neun Absolventen sind Milizsoldaten.

Beim Dienstgrad Wachtmeister handelt es sich um den ersten Unteroffiziersrang. Die Soldaten sind befähigt, als Gruppenkommandanten Einsätze im In- und Ausland zu führen. Sie bilden das Bindeglied zwischen Offizieren und Mannschaften.

Die Ausbildung zum Unteroffizier findet an der Heeresunteroffiziersakademie sowie an den jeweiligen Waffen- und Truppenfachschulen statt, wo die waffengattungsspezifische Ausbildung erfolgt. Neben militärischen und sportlichen Lehrzielen werden die Absolventen auch in den Bereichen EDV, Wehrpolitik, politische Bildung, Rechtslehre und in der Persönlichkeitsbildung geschult. Nach ihrer Ausmusterung kehren die Unteroffiziere wieder in ihre Waffengattungen als Pioniere, Sanitäter, ABC-Abwehr-Soldaten, Militärpolizisten, Infanteristen oder Panzergrenadiere zurück.

Die Ausmusterung findet heuer zum letzten Mal im Sommer statt. Künftig wird sie aufgrund der Umstellung des Ausbildungssystems im Frühjahr erfolgen.

Die Heeresunteroffiziersakademie besteht seit 1958 und befindet sich in der Towarek-Kaserne in Enns. Sie ist das Kompetenzzentrum für nationale und internationale Unteroffiziersaus- und -weiterbildung beim Österreichischen Bundesheer.

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