Bankenmilliarde auch für strukturierte Gesundheitsförderung in der Schule verwenden!

Die Österreichische Liga für Kinder- und Jugendgesundheit mahnt klar strukturierte Maßnahmen für die Gesundheitsförderung in Schulen ein.

Wien (OTS) - Die Österreichische Liga für Kinder- und Jugendgesundheit (Kinderliga) begrüßt die Entscheidung, dass die einmalige Abschlagszahlung bei der Bankenabgabe vorrangig in Bildung, Wissenschaft und Forschung fließen soll. „Bei den geplanten Maßnahmen im Bildungsbereich darf es aber nicht nur um den Ausbau von Schulstrukturen oder Schulformen gehen,“ appelliert Prim. Dr. Klaus Vavrik, Präsident der Kinderliga. Mittel aus der „Bankenmilliarde“ müssen auch inhaltlich gezielt für klare und strukturierte Aktivitäten im Bereich der Gesundheitsförderung und der Gesundheitsbetreuung in der Schule eingesetzt werden. „Neben der Familie hat die Schule den größten Einfluss auf das Gesundheitsverhalten der Kinder“, weiß Kinderarzt Vavrik. „Gesundheitliche Angebote auch dort zu setzen, wo Kinder und Jugendliche ohnehin sind und einen großen Teil ihrer Lebenszeit verbringen, hat hohe Effektivität.“

Für die Kinderliga ist die Schule somit der geeignete Ort, um in gesundheitsfördernde Aktivitäten zu investieren, das Gesundheitsbewusstsein der Kinder und Jugendlichen zu fördern und gesundheitliche Maßnahmen in deren alltäglichem Lebensraum anzubieten. Konkret könnten dies entsprechende Maßnahmen für die Versorgung chronisch kranker Kinder sein oder auch Therapieangebote für Kinder mit Entwicklungsstörungen.

Der unmittelbare Zusammenhang von Bildung und Gesundheit ist hinlänglich erwiesen. Jetzt geht es darum, ganz bewusst und strukturiert Aktivitäten zur Gesundheitsförderung in den Schulalltag zu integrieren. „Ausgaben für die Kinder- und Jugendgesundheit sind niemals bloß Kosten, die entstehen, sondern nachhaltige Investitionen in die Gesundheit und Zukunft unserer Kinder“, so Vavrik.

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