Papst betet für Opfer des Zugunglücks in Italien

Bei dem Unglück in Süditalien waren 20 Menschen ums Leben gekommen und 50 zum Teil schwer verletzt worden

Vatikanstadt (KAP) - Der Papst betet für die Opfer des Zugunglücks im süditalienischen Apulien. Franziskus teile die Schmerzen über den schweren Unfall, bei dem zahlreiche Menschen ums Leben kamen, heißt es in einem am Dienstagabend vom Vatikan veröffentlichten Beileidstelegramm. Bei dem Frontalzusammenstoß zweier Züge auf der eingleisigen Strecke zwischen Andria und Corato starben laut italienischen Medienberichten mehr als 20 Menschen; mehr als 50 wurden verletzt. Die Unfallursache war auch am Abend weiter unklar.

Die Angehörigen der Opfer könnten der Fürbitten des Papstes für die Verstorbenen sicher sein, zudem bitte er Gott um eine schnelle Genesung der Verletzten, heißt es in dem von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin unterzeichneten Schreiben weiter.

Ministerpräsident Matteo Renzi brach einen Besuch in Mailand ab und wollte noch am Abend in Apulien eintreffen. Er sicherte zu, die Ursachen des Unglücks restlos aufzuklären. Staatspräsident Sergio Mattarella sprach von einer "nicht hinnehmbaren Tragödie". Bischöfe aus der Region nördlich von Bari äußerten sich bestürzt und riefen zu Gebeten auf.

Der Leiter des Erzbistums Trani-Barletta-Bisceglie, auf dessen Gebiet Corato liegt, sprach von einer "ungeheuren Tragödie". Erzbischof Giovan Battista Pichierri rief zum Gebet für die Toten und Verletzten sowie deren Familien auf. Ein für den Abend geplantes Jugendtreffen in der Adria-Stadt Barletta wurde abgesagt.

Der Bischof von Andria, Luigi Mansi, sagte, er empfinde "Erschütterung und Trauer" angesichts des plötzlichen Todes so vieler Menschen. Jetzt gelte es, "den Brüdern und Schwestern nahe zu sein". Die Gemeinden des Bistums organisierten zur Stunde Gebetsfeiern und Gottesdienste, um für die Todesopfer und um Kraft für die Überlebenden zu beten, sagte er auf Anfrage am Telefon.

((ende)) HKL
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