Karmasin: „Zukunftsinvestitionen für bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf“

700 Millionen Euro für Ausbau der Nachmittagsbetreuung ist wichtiges Zeichen für Familien – mehr Nachmittagsbetreuung für mehr Wahlfreiheit und bessere Vereinbarkeit

Wien (OTS) - „Es ist ein weiterer Schritt am Weg Österreichs in Richtung familienfreundlichstes Land Europas und ein starkes Zeichen für die Eltern. Während wir im Kindergartenbereich in den letzten Jahren durch die größte Ausbauoffensive die es je gab schon eine hohe Betreuungsquote erreichen konnten, haben wir nun die Chance auch den Nachholbedarf bei der Nachmittagsbetreuung für Schulkinder anzugehen“, freut sich Familienministerin Sophie Karmasin über den heutigen Beschluss des Ministerrates zur Reduktion der Bankenabgabe und gleichzeitigen „Einmalzahlung“ der österreichischen Kreditinstitute für Zukunftsinvestitionen.

Der Ausbau der Kinderbetreuung laufe ja seit Jahren bereits auf Hochtouren – seit 2008 sind im Elementarpädagogikbereich fast 50.000 neue Betreuungsplätze geschaffen worden – jetzt sei die Chance da, auch bei den Betreuungsangeboten im schulischen Bereich nachzuholen und so die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern. Nebenbei wird die Ausbauoffensive im Kindergartenbereich – der Bund stellt mehr als 300 Millionen Euro dafür zur Verfügung – unvermindert weitergehen.

„Das Angebot von Betreuungsplätzen sowohl im Bereich der Elementarpädagogik, als auch im schulischen Bereich, ist der Schlüssel für erfolgreiche Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Das ist es was junge Mütter und Väter wollen und brauchen! Ich freue mich auch besonders, dass wir heute im Ministerrat die Wahlfreiheit der Eltern – zwischen Ganztagsschule und außerschulischer Nachmittagsbetreuung - erreichen konnten. Österreich zeichnet sich durch ein enges Netz an Vereinen und außerschulischer Jugendarbeit aus, das hier zahlreiche Angebote für Eltern bieten kann“, so Karmasin und weiter: „Wichtig ist mir, dass das neue Geld eine wirkliche Zukunftsinvestition ist und vollständig für neue Projekte verwendet wird und nicht im allgemeinen Budget des Bildungsressorts aufgeht!“.

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