FPÖ-Darmann: Holub verschwendet das Geld der Almbauern!

105.000 Euro für eine externe Agentur, anstatt den Parkverwaltungen und Fachbeamten der Landesregierung die Förderabwicklung zu übertragen

Klagenfurt (OTS) - Die in der heutigen Regierungssitzung beschlossene Beauftragung einer Agentur im Zusammenhang mit dem Förderprojekt „Naturschutzplan auf der Alm in Kärnten“ kritisiert der Kärntner FPÖ-Obmann, Landesrat Mag. Gernot Darmann. „Holub macht hier ein wichtiges und sinnvolles Projekt kompliziert und teuer. Anstatt Fördergelder für den Naturschutz auf der Alm von den bereits vorhandenen Verwaltungen des Nationalparks Hohe Tauern und des Biosphärenparks Nockberge abwickeln zu lassen und notwendige Kontrollen durch die vorhandenen Fachbeamten in der Landesregierung durchzuführen, schaltet er ein externes Umweltbüro ein. Holub bläst hier um viel Geld unnötig die Verwaltung auf“, so Darmann, der auch Nationalpark- und Biosphärenparkreferent ist.

„Den Bauern entgehen damit 105.000 Euro, welche an die durch Holub beauftragte Agentur überwiesen werden. Sie fallen so um 20 Prozent des Gesamtbudgets von rund 505.000 Euro um. Statt dieses Geld an die Landwirte auszuzahlen, werden damit sinnlos teure Broschüren finanziert“, erklärt Darmann. Neben den regulären Agrarförderungen der AMA und Vertragsnaturschutzzahlungen des Landes gebe es noch den dritten Fördertopf „Naturschutzplan auf der Alm“, den LR Holub verwaltet. „Eine Ausschreibung und externe Agentur-Beauftragung wäre hier nicht notwendig gewesen, weil wir die ganzen Strukturen bereits haben und die Parkverwaltungen die Abwicklung mit erledigen könnten. Es ist mir ein Rätsel, warum Agrarreferent Benger diese Absurdität ohne Hinterfragen mit beschlossen hat“, so der FPÖ-Chef.

Die rot-schwarze-grüne Koalition rede immer nur von Verwaltungsvereinfachung und Sparen, in der Realität mache sie genau das Gegenteil, so der FPÖ-Obmann. Holub schlüpft dabei immer mehr in die Rolle des Verschwenders: „105.000 Euro sinnlose Agenturkosten für den Naturschutzplan auf der Alm, 13.000 Euro für ein einstündiges Referat, das den völlig verfehlten Mobilitätsplan auch nicht besser machen kann, 140.000 Euro für externe Energieberatung, die auch Landesbedienstete erledigen könnten. Und nicht zu vergessen: Der Laibach-Geisterbus um wohlfeile 348.000 Euro Steuergeld. Die Liste der Missgriffe Holubs wird immer länger“, stellt Darmann besorgt fest. „Was wird Holub als nächstes einfallen, etwa die Beauftragung einer externen Agentur zur positiven Evaluierung seines Geisterbus-Projektes?“

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