AK: Klares Nein zu Bankomatgebühr

Hausbanken der KundInnen müssen die von Eunet verrechneten Bankomatge-bühren übernehmen

Wien (OTS) - Die vom US-Betreiber Eunet verrechneten Bankomatgebühren von 1,95 Euro müssen von den Hausbanken der KundInnen übernommen werden. Die AK fordert rasch eine Klarstellung der Banken. Die gesondert verrechneten Bankspesen sind überdies rechtswidrig: Die Girokontoverträge geben eine solche Vorgangsweise einfach nicht her.

„Die Telefone laufen bei uns heiß – die Kundinnen und Kunden sind erbost“, sagt AK Konsumentenschützerin Gabriele Zgubic. „Diese zusätzlichen Bankspesen sind nicht fair und aus der Sicht der AK völlig übergebührlich. Denn die Gebührenschraube dreht sich für die Bankkundinnen und Bankkunden sowieso sehr stark, wie aus einer aktuellen AK Erhebung über Spesen im Zahlungsverkehr hervorgeht. Da sollen die Kundinnen und Kunden nicht mit Kontoführungsgebühren und zusätzlichen hohen Extraspesen bestraft werden, wenn sie zu ihrem eigenen Geld am Konto gelangen wollen.“

Eine AK Online-Umfrage vom Frühjahr, bei der knapp 2.000 Menschen abgestimmt haben, zeigt: Fast alle meinen, das Abheben am Bankomaten muss kostenfrei bleiben!

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