- 12.07.2016, 11:33:12
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Himmelbauer und Töchterle: Führende Rolle bei „Open Access“ stärkt heimischen Wissenschaftsstandort
Empfehlungen für „Open Access“-Strategie im Ministerrat
Utl.: Empfehlungen für „Open Access“-Strategie im Ministerrat =
Wien (OTS/ÖVP-PK) - „Open Access“, also der freie Zugang zu
wissenschaftlichen Publikationen im Internet und in eigens dafür
vorgesehenen Repositorien, ist derzeit eines der zentralen
forschungspolitischen Themen, das auch im europäischen Forschungsraum
stark diskutiert wird. „Österreich zählt dabei gemeinsam mit anderen
Ländern wie etwa den Niederlanden und skandinavischen Ländern zu den
führenden Forschungsnationen. Mit den im heutigen Ministerrat
thematisierten Empfehlungen, die Grundlage für die in den kommenden
Monaten zu erarbeitende ‚Open Access‘-Strategie sind, unterstreicht
Österreich diese führende Rolle und die Bedeutung, die es dieser
Thematik für die Wissenschaft und sämtliche gesellschaftliche
Bereiche beimisst“, so ÖVP-Technologiesprecherin Abg. Eva-Maria
Himmelbauer, BSc, und ÖVP-Wissenschafts- und Forschungssprecher Abg.
Dr. Karlheinz Töchterle. Ziel ist es, die wissenschaftliche
Publikationstätigkeit in Österreich bis 2025 auf "Open Access"
umzustellen. „Damit wird auch der heimische Wissenschaftsstandort
gestärkt.“
Himmelbauer und Töchterle, auf deren Initiative die Empfehlungen mit
Experten des Open Access Network Austria (OANA) auch bereits im
Parlament diskutiert wurden, unterstreichen den hohen Stellenwert des
Zugangs zu Daten und Erkenntnissen in Wissenschaft und Forschung.
„Wissenschaft ist ein öffentliches Gut, das muss sich auch in der
Nutzung der Ergebnisse wiederspiegeln. Die Digitalisierung bietet
hier neue und vielfältige Möglichkeiten, die es behutsam und mit
Rücksicht auf die unterschiedlichen Anforderungen der verschiedenen
Disziplinen abzuwägen und umzusetzen gilt“, so die beiden
Abgeordneten.
Abschließend danken sie den Experten des 2012 auf Initiative der
Universitätenkonferenz und des Wissenschaftsfonds gegründeten Open
Access Network Austria für deren engagierte Arbeit. „Wissenschaft und
Forschung leben auch von einem Miteinander – das zeigt sich gerade
auf diesem für viele Hochschulen und Forschungseinrichtungen noch
relativ neuen Gebiet sehr deutlich.“
(Schluss)
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