Karas zu neuem britischem EU-Kommissar: "Nominierung macht noch keinen Kommissar"

"Keine Zuständigkeit, die in den Brexit-Verhandlungen zentrale Bedeutung haben wird"

Brüssel, 11. Juli 2016 (ÖVP-PD) "Die Zustimmung des Europäischen Parlaments zu einem neuen britischen EU-Kommissar hängt von seinem Aufgabengebiet, seiner Kompetenz und seiner Anhörung im Parlament ab. Andere Kriterien gibt es nicht. Auch
ein 'Schnellverfahren' zur Amtseinführung wird es mit uns
nicht geben", so der Europaabgeordnete Othmar Karas zur
Debatte um Julian King, den von Premierminister David Cameron vorgeschlagenen Kandidaten für die Nachfolger des wegen des Brexit-Votums zurückgetretenen EU-Kommissars Jonathan
Hill.****

"Die Nominierung macht noch keinen Kommissar. Selbstverständlich hat das Vereinigte Königreich Recht auf
einen Kommissar, solange es noch EU-Mitglied ist. Als Diplomat
hat King tadellose Arbeit geleistet", so Karas. Jeder neue EU-Kommissar muss sich zunächst einer Anhörung im EU-Parlament unterziehen und braucht die Zustimmung der Abgeordneten.

Gleichzeitig drängt Karas darauf, "Interessenkonflikte von vornherein zu vermeiden". "Ich kann mir nicht vorstellen, dass
der neue Kommissar einen Zuständigkeitsbereich bekommt, der in
den Brexit-Verhandlungen zentrale Bedeutung haben wird", so
der Europapolitiker.

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