„Report“ am 12. Juli: Grenzfall Bundesheer, Fischers Abschied, Trend zur Teilzeitgesellschaft und Psychotests für Waffenbesitzer

Live zu Gast im Studio ist Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil

Wien (OTS) - Robert Wiesner präsentiert den „Report“ am Dienstag, dem 12. Juli 2016, um 21.05 Uhr in ORF 2 mit folgenden Themen:

Grenzfall Bundesheer

Seit exakt einem halben Jahr steht Hans Peter Doskozil an der Spitze des Verteidigungsministeriums. Die Flüchtlingskrise hat er genutzt, um mehr Geld für die Truppe zu bekommen, neuartige Inlandseinsätze vermitteln Soldaten und Offizieren ein neues Selbstbewusstsein. Doch Hans Peter Doskozil will mehr: neue rechtliche Rahmenbedingungen etwa für Grenz- oder Antiterror-Einsätze im Inland. Geht es nach ihm, sollen künftig auch österreichische Soldaten an der serbisch-ungarischen Grenze Wache halten. Das hat es noch nie gegeben. Ein politisch heikler Grenzfall, berichten Martin Pusch und Matthias Westhoff.

Live zu Gast im Studio ist Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil.

Fischers Abschied

Nach zwölf Jahren hat Bundespräsident Heinz Fischer die Hofburg verlassen. Der „Report“ begleitete ihn an seinem ersten und nun an seinem letzten Arbeitstag. Was bleibt vom achten Bundespräsidenten der Zweiten Republik, wie wirkt sich die Vakanz in der Hofburg aus? Katja Winkler und Alexander Sattmann berichten über den ersten Abschied eines Präsidenten, der keinen unmittelbaren Nachfolger hat.

Der Trend zur Teilzeitgesellschaft

In Österreich steigt die Zahl der Beschäftigten seit Jahren an, obwohl das Arbeitsvolumen weitgehend konstant bleibt. Die Erklärung:
Immer mehr Menschen arbeiten Teilzeit, manche auf eigenen Wunsch, um mehr Freizeit genießen zu können, die Mehrheit aber, weil klassische Vollzeit-Jobs immer seltener werden. Cornelia Krebs und Helga Lazar berichten über den Trend zur Teilzeit und wie sich das auf Lebensqualität, Einkommen und spätere Pensionsansprüche auswirkt.

Psychotests für Waffenbesitzer

Wer in Österreich eine Waffe kaufen und besitzen möchte, muss vorher eine psychologische Untersuchung bestehen. Das soll verhindern, dass psychisch labile Personen an Waffen gelangen. Bewerber können den Test allerdings so oft wiederholen, bis das Ergebnis positiv ist, Aufzeichnungen darüber gibt es nicht. Während auch die EU strengere Vorgaben für den Waffenbesitz plant, macht die Waffenlobby gegen jede gesetzliche Verschärfung mobil, berichten Eva Maria Kaiser und Martina Schmidt.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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