U4-Teilsperre Längenfeldgasse bis Karlsplatz auf 2019 verlegt

Nutzung von Synergien mit U2-Ausbau – weniger Einschränkungen für Fahrgäste

Wien (OTS) - Die für Juli und August 2017 geplante Teilsperre der U4 zwischen Längenfeldgasse und Karlsplatz wird auf Sommer 2019 verschoben. Grund dafür sind die 2018 startenden Arbeiten zur U2-Verlängerung bis zum Matzleinsdorfer Platz. Sie machen auch einen Umbau der Station Pilgramgasse zur Knoten-Station und den Bau von Verbindungen zwischen U2 und U4 notwendig.

Durch das Bündeln der Arbeiten in diesem Streckenabschnitt können nicht nur Synergien im Baubereich genutzt werden, sondern auch bis zu 10 Millionen Euro eingespart werden. Auch die Einschränkungen für die Fahrgäste konzentrieren sich somit nur auf ein statt zwei Jahre. „Durch die Zusammenlegung der Arbeiten sparen wir bis zu 10 Millionen Euro und schonen gleichzeitig auch die Nerven der Fahrgäste“, erklärt Öffi-Stadträtin Ulli Sima heute bei einem Baustellenbesuch der gesperrten U4-Strecke in Hietzing. „Somit verhindern wir auch, dass bereits sanierte Infrastruktur wieder aufgerissen werden muss“, ergänzt Wiener-Linien-Geschäftsführer Günter Steinbauer.

Neubau der U2-Station Pilgramgasse betrifft auch U4 Die U4-Station Pilgramgasse wird mit der Verlängerung der U2 vom Rathaus bis zum Matzleinsdorfer Platz zu einem neuen Umsteigeknoten. Dafür sind auch bauliche Eingriffe in die bereits bestehende U4-Infrastruktur notwendig. Mit der Zusammenlegung der Arbeiten kann ein erneuter Umbau und zusätzliche U4-Einstellungen wenige Jahre später ausgeschlossen werden.

Wiener Linien nutzen 2017 und 2018 für weitere U4-Arbeiten Auch wenn die U4-Teilsperre zwischen Längenfeldgasse und Karlsplatz auf 2019 verschoben wird, laufen die Modernisierungsarbeiten 2017 und 2018 auf Hochtouren. So wird die U4 für den Einbau neuer Weichen im Norden der Strecke an einigen Wochenenden eingeschränkt fahren. Die Stellwerke Karlsplatz, Schottenring und Wasserleitungswiese/ Spittelau werden auf den modernsten Stand der Technik umgebaut. Die Stellwerke als Herzstücke des Betriebs ermöglichen gemeinsam mit den Weichen das einfachere Umfahren von Störungen und dadurch mehr Pünktlichkeit auf der U4.

Die U4-Stationen Roßauer Lände und Friedensbrücke werden nach dem Vorbild der Station Stadtpark 2017 bzw. 2018 generalsaniert. Während dieser Bauarbeiten wird immer ein Bahnsteig für die Fahrgäste offen bleiben.

Bilder stehen in Kürze auf www.bildstrecke.at zur Verfügung.

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