Spitalsärzte starten Kampagne für Bürokratieabbau

Drittel der Arbeitszeit für Administration aufgewendet – Bundeskurie sammelt Ideen

Wien (OTS) - Die Bundeskurie Angestellte Ärzte der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK) startet eine Kampagne zur Entbürokratisierung der Spitäler. „Nicht nur die heimische Wirtschaft und die Politik leiden unter zunehmender Bürokratisierung. Auch die Spitalsärzteschaft ist der überbordenden Administration und Dokumentation ausgesetzt. Ein Drittel unserer Arbeitszeit wird ausschließlich für Administration aufgewendet. Das ist Zeit, die uns in der Betreuung unserer Patienten fehlt“, sagte Harald Mayer, Obmann der Bundeskurie Angestellte Ärzte und ÖÄK-Vizepräsident, am Montag in einer Aussendung.

Die von der Bundeskurie initiierte Kampagne solle zunächst Ideen zum Bürokratieabbau sammeln, erläuterte Mayer: „Wir haben eine eigene Mail-Adresse eingerichtet, über die uns Ärztinnen und Ärzte ihre Vorschläge schicken können.“ Die eingelangten Ideen würden dann anonymisiert, gesichtet und aufgearbeitet werden, um in weiterer Folge Verbesserungsvorschläge zu machen und allfällige Gesetzesänderungen zu initiieren. „Aus der letzten Befragung der Spitalsärzteschaft wissen wir, dass die Bürokratisierung für einen Großteil der Kolleginnen und Kollegen eine enorme Belastung darstellt. Wir wollen gemeinsam mit ihnen Lösungen erarbeiten, um diese Belastung zu reduzieren und so wieder mehr Zeit für unsere Patienten zu haben“, sagte Mayer abschließend.

Ideen und Vorschläge zur Entbürokratisierung der heimischen Spitäler können ab sofort unter buerokratieabbau@aerztekammer.at eingereicht werden. (slv/bs)

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