Diesner-Wais: Für ein Europa ohne Kernkraft und für erneuerbare Energien

Wien (OTS) - Die Jahrestage 30 Jahre Tschernobyl und fünf Jahre Fukushima machen die Risiken von Atomkraft für die künftigen Generationen deutlich. Die negativen Auswirkungen sind heute noch zu spüren. Das sagte heute, Freitag, ÖVP-Abg. Martina Dienser-Wais aus der Grenzregion Waidhofen /Thaya bei der Debatte hinsichtlich des Einschreitens gegen die Laufzeitverlängerung des AKW Krško.

Diesner-Wais verwies auf im Umweltausschuss beschlossene Sechs-Parteien-Anträge, in denen der Umweltminister unter anderem aufgefordert wird, auf nationaler, bilateraler und EU-Ebene alle notwendigen politischen und diplomatischen Schritte zu setzen, damit die Untersuchung der seismologischen und geologischen Situation bzw. Gefahren hinsichtlich des slowenischen AKW Krsko mit modernsten Methoden und unter Einbindung österreichischer Experten fortgesetzt werde. „Erdbebensicherheit muss gegeben sein“, so die Abgeordnete. Hinsichtlich der eingeforderten Untersuchungen zur Erdbebengefährdung von Krsko erinnerte sie auch an diesbezügliche Erhebungen in den 1990er Jahren, die nun fortzusetzen seien.

„Sonne, Wind, Wasserkraft und nachwachsende Rohstoffe sind hingegen alternative Energiequellen, die wir forcieren sollten. Wir brauchen eine europaweite Energiewende und ein verstärktes Bewusstsein für alternative und nachhaltige Energieformen“, so Diesner-Wais weiter. Sie wies in diesem Zusammenhang auf die Initiative von Umweltminister Andrä Rupprechter für einen europaweiten Energiewendevertrag.

„Wir stehen für ein Europa ohne Kernkraft und für erneuerbare Energien für die künftigen Generationen“, schloss Diesner-Wais. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
01/40110/4436
http://www.oevpklub.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK0005