Lockl zu Fairnessabkommen: Nach Kehrtwendung der FPÖ - Team Van der Bellen offen für Gespräche

Wien (OTS) - „Die heutige Aussage von FPÖ-Präsidentschaftskandidat Norbert Hofer, nun doch ein Fairnessabkommen im Stichwahlkampf anzustreben, ist eine erstaunliche Kehrtwendung der FPÖ. Das zu Beginn des ersten Wahlkampfes von Alexander Van der Bellen vorgeschlagene Abkommen für einen fairen, sparsamen und transparenten Wahlkampf wurde damals von der FPÖ als einzige Partei kategorisch abgelehnt. Nach der Entscheidung des Verfassungsgerichtshofs haben FPÖ-Vertreter bereits angekündigt, auch die Wiederholung der Stichwahl wieder anfechten zu wollen. Gleichzeitig wurde in den letzten Wochen eine beispiellose Schmutzkübelkampagne von rechtsextremen Webseiten gegen Alexander Van der Bellen gestartet", sagt Lothar Lockl, Obmann des überparteilichen Vereins Gemeinsam für Van der Bellen. Lockl betont, dass es außer Streit steht, dass jegliche Diffamierungen der beiden Kandidaten und ihrer Familien jedenfalls abzulehnen sind. "Wenn die FPÖ jetzt Gesprächsbereitschaft über ein Fairnessabkommen signalisiert, dann werden wir Gespräche aufnehmen, mit dem Ziel politische Minimalstandards für einen fairen Umgang im Wahlkampf sicherzustellen. Die FPÖ muss jedenfalls klarstellen, dass sie im Falle einer erneuten Niederlage das Wahlergebnis akzeptiert und dieses nicht jedenfalls angefochten wird. Darüber hinaus muss es ein klares Bekenntnis geben, dass auf jedes Dirty Campaigning verzichtet wird“, sagt Lockl.

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