LH Platter: „Der erste Mann im Staat war ein großer Freund Tirols“

Verabschiedung von Bundespräsident Fischer

Innsbruck (OTS) - An der feierlichen Verabschiedung von Bundespräsident Heinz Fischer von seinem Amt als Staatsoberhaupt nahm in Wien Tirols Landeshauptmann Günther Platter teil:

„Heinz Fischer übte als erster Mann im Staat die vergangenen zwölf Jahre sein Amt ohne jegliche Machtallüren aus. Er zeichnete sich durch großen Respekt gegenüber der föderalistischen Verfassung Österreichs aus. Dafür sagen wir ihm heute als wahren Freund Tirols Danke. Der Bundespräsident kam zum Landesfestumzug 2009 im Andenken an die Bergisel-Schlacht mit Andreas Hofer von 1809 und 2013 zur 650-Jahr-Feier der Zugehörigkeit Tirols zu Österreich nach Innsbruck. Gemeinsam mit diesem Staatsoberhaupt haben wir historische Stichtage gefeiert. Diese dokumentierten Tirol als Kernland Europas, das sich mit besonderem Selbstbewusstsein den Herausforderungen stellt. Heinz Fischer hat mit der Teilnahme seinen Respekt vor der Identität Tirols in Österreich und in der Europäischen Union bekundet.“

„Das Staatsoberhaupt fungierte auf seinen Auslandsreisen vielfach als wichtigster Türöffner für die heimische Wirtschaft in vielen Ländern der Welt. Er hat dadurch maßgeblich zum Erfolg der heimischen Exportwirtschaft, zur Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen und damit letztlich zum Wohlstand in unserer Republik beigetragen. Heinz Fischer richtete das Scheinwerferlicht immer wieder auf die heimische, auch Tiroler Wirtschaft“, sagt LH Günther Platter.

Ein verlässlicher Partner war der scheidende Bundespräsident auch für das Bundesheer, dessen Oberbefehlshaber er war: „Heinz Fischer hat in seiner Abschiedsrede heute einmal mehr die notwendige ideelle und materielle Unterstützung für das Bundesheer eingefordert, damit es seine Aufgaben erfüllen kann", stellt Tirols Landeshauptmann mit Wohlwollen fest.

„Wir Tiroler sind weiters erfreut darüber, dass der Universitätsprofessor und Jurist Heinz Fischer fast 40 Jahre nach seinem Habilitationsverfahren heuer im Herbst als Gastprofessor nach Innsbruck zurückkehrt. Sein Vorlesungsthema der Demokratieentwicklung der Zweiten Republik hat mit der jetzt vom Höchstgericht angeordneten Wiederholung der Bundespräsidentenstichwahl eine ungeahnte Aktualität erfahren. Ich stimme mit Heinz Fischer überein, dass an einem Wahlergebnis keine Zweifel bestehen dürfen", schließt LH Günther Platter.

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