Karibische ORF-Premieren im Doppelpack: Komödie „Lügen auf Kubanisch“ mit Michael Ostrowski

Und am 10. Juli in ORF 2: „Los Refrigeradores – Heiße Nächte, kühle Schränke“

Wien (OTS) - Ein österreichisches Filmteam um Publikumsliebling Michael Ostrowski soll einen Dokumentarfilm über die Prostituierten-Szene in Kuba drehen. Als Protagonistin findet sich schon bald Ana (Laura de la Uz). Doch die ist eigentlich gar keine Prostituierte, sondern eine arbeitslose Schauspielerin in Geldnot – und zeigt am Sonntag, dem 10. Juli 2016, um 23.30 Uhr in ORF 2, wie „Lügen auf Kubanisch“ wirklich funktioniert. Neben Michael Ostrowski und Laura de la Uz spielen in der gleichnamigen, vom ORF kofinanzierten Kinokomödie u. a. Yuliet Cruz und Tobias Langhoff. Regie führte Daniel Díaz Torres, einer der renommiertesten Filmemacher Kubas, der auch gemeinsam mit Eduardo Del Llano für das Drehbuch verantwortlich zeichnet.

Kubanisch geht der Fernsehabend weiter: Um 0.55 Uhr beleuchtet der ebenfalls vom ORF im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens kofinanzierte Dokumentarfilm „Los Refrigeradores – Heiße Nächte, kühle Schränke“ des Linzer Regisseurs und Produzenten Thomas Lehner das Alltagsleben auf der karibischen Zuckerinsel auf eine etwas andere Art. „Ein Film über Kühlschränke in Kuba ist es nur vordergründig“, erklärt der Filmemacher. ‚Los Refrigeradores‘ erzählt vom sozialen, wirtschaftlichen und energiepolitischen Kosmos, den der Kühlschrank bündelt und in dessen Mittelpunkt er steht – Eis ist Zivilisation“.

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„Lügen auf Kubanisch“ (Sonntag, 10. Juli, 23.30 Uhr, ORF 2)

Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung vermittelt Anas (Laura de la Uz) Freundin ihr eine Rolle in einem österreichischen Film. Der Haken an der Geschichte: Es handelt sich um einen Dokumentarfilm, den das österreichische Filmteam über die Prostituierten-Szene in Kuba drehen möchte. Die Aussicht auf gutes Geld beflügelt Ana, in die Rolle eines kubanischen Straßenmädchens zu schlüpfen und vor laufender Kamera aus dem Nähkästchen zu plaudern. Anfangs kann sie mit ihrem schauspielerischen Talent überzeugen, doch nach und nach kommen ihr die Produzenten und dann noch die eigene Familie auf die Schliche.

„Los Refrigeradores – Heiße Nächte, kühle Schränke“ (Sonntag, 10. Juli, 0.55 Uhr, ORF 2)

Für Touristen an der Cocktailbar sind Eiswürfel im Drink eine Selbstverständlichkeit. Für den durchschnittlichen Kubaner ist es ein täglicher Überlebenskampf, Fisch, Fleisch und Babymilch vor dem Verderben zu bewahren. Der Kühlschrank wird so zum Mittelpunkt des Haushalts, wird oft über Generationen vererbt, restauriert, gehegt und gepflegt wie ein Familienmitglied. Aus unserer modernen Gesellschaft überall auf der Welt nicht mehr wegzudenken, konfrontieren Kühlschränke in Kuba ihre Besitzer letztlich mit den Energieproblemen eines Staates, der nach Ende des Kalten Kriegs nicht mehr Zucker gegen Erdöl tauschen kann. Filmemacher Thomas Lehner zeigt in seinem Dokumentarfilm „Los Refrigeradores“, wie die Frage der Kühlung von Lebensmitteln und Getränken im karibischen Inselstaat gelöst wird. Begleitet von einem betörenden Soundtrack taucht der Film in den Alltag der Menschen ein und präsentiert neben museumsreifen Kühlschränken Schicksale und Alltagsgeschichten, die tiefe Einblicke in das Leben der Kubaner geben.

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