APA-DeFacto-Politikerranking: Wer hat die Top-Medienpräsenz?

Wöchentlich im Politik-Channel von APA-OTS: die Top 20 der österreichischen Politikerinnen und Politiker – Kern, Hofer und Van der Bellen aktuell vorne.

Wien (OTS) - Ab sofort ist das aktuelle wöchentliche Präsenzranking heimischer Politikerinnen und Politiker auf http://www.ots.at/politikerranking kostenlos abrufbar. APA-DeFacto erstellt das Ranking aufgrund der Anzahl der Nennungen von Politikerinnen und Politikern in allen österreichischen Tageszeitungen im Verlauf der vergangenen Woche. Die aktuellen Daten zeigen, wer die mediale Bühne von 01.07. bis 07.07.2016 am stärksten nutzen konnte, wer zurückgefallen ist und wer sich gegenüber letzter Woche neu positionieren konnte.

Die stärkste Medienpräsenz verzeichnete vergangene Woche Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ).

Zentrales Thema der innenpolitischen Berichterstattung in dieser Woche war die Aufhebung der Bundespräsidentenwahl durch den Verfassungsgerichtshof.
Für Bundeskanzler Kern ist die Entscheidung „zur Kenntnis zu nehmen“. Es dürfe in einer Demokratie eben „keine Zweifel an der Richtigkeit einer Wahl geben“. Er plädierte für eine zügige Umsetzung der Wahlwiederholung, sowie „einen kurzen Wahlkampf, der nicht von Emotionen getragen ist“. In der ORF-Sendung „Im Zentrum“ wiederholte Kern seine Skepsis gegenüber der von Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP) in den Raum gestellten Beobachtung der Neuwahl durch die OSZE. Dies sei üblicherweise ein Instrument für Wahlen in instabilen Demokratien. Er habe ein „großes Unbehagen, wenn wir uns in eine Reihe mit Kirgistan, Kasachstan und Weißrussland stellen“. Sobotka zeigte sich über die Aussagen Kerns „erstaunt“. Diese Einladung nicht auszusprechen hieße, die OSZE auszuladen. Das würde aber bedeuten, dass man etwas zu verbergen habe, so Sobotka.

Am Dienstag verabschiedete die Bundesregierung im Ministerrat außerdem auch ein Paket zur Förderung von Start-ups. Dieses sieht vor, dass 185 Millionen Euro an frischem Geld und zusätzlich 100 Millionen Euro an Garantien für die Startphase von innovativen neuen Unternehmen aufgewendet werden. 1000 neue Start-ups sollen damit unterstützt werden. Bundeskanzler Kern und Wirtschaftsminister Mitterlehner gehen von 10.000 bis 15.000 neuen Jobs aus, die durch die beschlossenen Maßnahmen entstehen sollen.

Als Neueinsteiger der Woche positionierte sich der steirische Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer (ÖVP) auf Platz neun im Ranking.

Als erste Landesregierung Österreichs tagten die steirischen Regierungsmitglieder vergangene Woche in Brüssel, wo u.a. ein Treffen mit EU-Kommissionpräsident Jean-Claude Juncker auf dem Programm stand. Dieser räumte nach dem Gespräch Fehler bei der Umsetzung des Freihandelsabkommen CETA ein und betonte, dass er die Frage der Einbindung nationaler Parlamente bei der Zustimmung zum Freihandelsabkommen mit Kanada überdenken wolle. Nach dem Treffen sagte Schützenhöfer, er sei „froh, dass wir eine wesentliche Forderung Österreichs, die Einbindung nationaler Parlamente bei CETA, erreichen konnten und Juncker seine Meinung überdacht hat“. Sein Freund Juncker habe gesagt, dass er dies aus „demokratiepolitischen Erwägungen tue“, so der Landeshauptmann.

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