VP-Korosec: Fachbereich Forensik darf nicht dem Spardiktat zum Opfer fallen

Stadt Wien muss Weiterbestand zum Wohle der Patienten und der Bevölkerung sicherstellen

Wien (OTS) - „Wir können es nicht hinnehmen, dass unter dem Deckmantel der Kostenoptimierung sinnvolle Strukturen möglicherweise für immer zerschlagen werden. Die Abteilung für forensische Psychiatrie, die derzeit am Otto Wagner-Spital untergebracht ist, muss erhalten bleiben. Hier geht es einerseits um eine fachlich adäquate medizinische Behandlung von Untersuchungshäftlingen und Strafgefangenen und andererseits auch um die Gewährleistung von Sicherheit für die Wiener Bevölkerung“, erklärt die Gesundheitssprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Ingrid Korosec zu den laufenden Verhandlungen zwischen dem Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) und dem Justizministerium um den Weiterbestand dieser Spezialeinrichtung.

Die Dezentralisierung der Psychiatrie dürfe nicht dazu führen, dass etablierte Behandlungseinheiten einfach verschwinden. „Die willkürliche Zusammenlegung von Strukturen führt in erster Linie zu Qualitätsverlust und ist daher keine nachhaltige Maßnahme zur Effizienzsteigerung. Ich hoffe, dass die zuständige Gesundheitsstadträtin dies genauso sieht und daher weiterhin an einer nachhaltigen Lösung zum Erhalt der Forensik als Fachdisziplin mitwirkt, denn eine kaputtgesparte Psychiatrie wäre eine Katastrophe für Wien und muss mit allen Mitteln verhindert werden“, so Korosec abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (+43-1) 4000 /81 912
presse.klub@oevp-wien.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPR0001