APA-Science Content-Contest: Jungreporter im Rampenlicht

Auszeichnungen für beste Beiträge über Lange Nacht der Forschung vergeben – Preisverleihung und Workshop in der APA – Austria Presse Agentur

Wien (OTS) - Jungreporterinnen und Jungreporter, die über die Lange Nacht der Forschung 2016 berichten: Das war der Ausgangspunkt für den APA-Science Content-Contest, der gestern, Donnerstag, mit der Preisverleihung in der APA – Austria Presse Agentur zu Ende gegangen ist. Gewonnen haben Martin Zwifl von der HTBLA Eisenstadt (Kategorie Text) und Lea Zauner vom BRG 14 Linzerstraße in Wien (Kategorie Video).

Mit über 180.000 Interessenten hat die siebente Lange Nacht der Forschung (LNF) am 22. April 2016 nach Veranstalterangaben einen neuen Besucherrekord (2014: 136.000) erzielt. In allen Bundesländern wurden an rund 2.200 Stationen an 250 Standorten Forschungsprojekte, wissenschaftliche Erkenntnisse und neue Technologien präsentiert.

Über eine solche Großveranstaltung zu berichten stellt auch gestandene Journalisten vor Herausforderungen. Umso bemerkenswerter, wie Schülerinnen und Schüler diese Aufgabe gelöst haben, die sich an dem von APA-Science in Kooperation mit dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) und der Wissenschaftskommunikationsplattform für Jugendliche www.ftiremixed.at veranstalteten Content-Contest beteiligt haben.

Die Expertenjury - bestehend aus Christa Bernert, Hermann Kaltenbrunner (beide BMVIT), Bernhard Weingartner (Initiator Science Slam), Marcus Hebein, Christian Müller (beide APA) und - ist sich einig: Die Aufgabe am besten gelöst haben der 17-jährige Salzburger Martin Zwifl und die 18-jährige Wienerin Lea Zauner. Platz zwei und drei in der Kategorie Text gingen an Matthias Grafenauer (BR/WRG Körnerstraße, Linz) und Paul Kofler (BG & BRG Wien 3 (HIB) Boerhaavegasse). In der Kategorie Video schafften es Jannik Pitt aus Salzburg (BG Seekirchen) und ein Team des BRG Fadingerstraße Linz (Jasmin El-Masri, Tobias Fischer, Rainhard Grabner, Paul Lange, Leonard Lienerbrünn sowie Erika Sarolli) ex aequo auf Platz zwei.

Zwifl habe mit seinem „spannenden und humorvollen“ Text „gut formulierte und abwechslungsreiche ‚Informations-Häppchen‘" abgeliefert, die zum „Lesen des gesamten Artikels“ einladen. Zauners Idee, in ihrem „sehr professionellen, spannenden Beitrag“ selbst als Moderatorin aufzutreten und Kurz-Interviews und O-Töne einzustreuen ist nach Ansicht der Jury ebenso wie die Gestaltung des Schauplatzwechsels „sehr gut gelungen“.

Die Gewinner und weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Wettbewerbs waren am Donnerstag zu einem Workshop eingeladen, bei dem sie Wissenswertes über den Alltag einer Nachrichtenagentur erfahren konnten – mit Einblicken in die Redaktion ebenso wie in jene des APA-Videoteams. Die beiden siegreichen Jungreporter freuten sich nicht nur über ein iPad, sondern auch über die Gelegenheit, in naher Zukunft ein weiteres Mal Redaktionsluft in der APA schnuppern zu können.

Die bundesweiten Maßnahmen der LNF16 wurden vom Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) und dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) finanziert und vom Bundesministerium für Bildung und Frauen (BMBF) unterstützt.

Die nächste Lange Nacht der Forschung findet am 13. April 2018 österreichweit statt.

Nachlese unter: www.ftiremixed.at sowie http://science.apa.at/contentcontest

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