Glawischnig/Windbüchler: Doppelvorsitz Österreichs in der OSZE ab 2017 für stärkere Friedenspolitik nützen

Grüne gratulieren Muttonen als neu gewählte Präsidentin der Parlamentarischen Versammlung der OSZE

Wien (OTS) - „Österreich steht vor einer historischen Chance. Mit Christine Muttonen als neu gewählte österreichische Präsidentin der Parlamentarischen Versammlung und dem österreichischen Vorsitz im OSZE-Ministerrat 2017 können wir nun maßgeblich daran mitwirken, die Friedensprozesse innerhalb der OSZE effektiv voranzutreiben", ist Eva Glawischnig, Klubobfrau der Grünen, über die am Dienstag getroffene Entscheidung der Parlamentarischen Versammlung der OSZE, erfreut. „Ich verspreche mir von diesem österreichischen Doppelvorsitz in der OSZE viele positive Synergieeffekte.“

"Die Schweiz hat bereits 2014 als OSZE-Vorsitz-Land gezeigt, dass ein kleineres neutrales Land als Vermittler in internationalen Verhandlungen mehr erreichen kann als größere Staaten", betont Glawischnig. "Österreich kann als neutrales Land einen großen Beitrag zur Konfliktlösung und Prävention innerhalb der OSZE leisten und auch mit seiner ausgleichenden Wirkung dafür sorgen, dass die Länder östlich und westlich von Österreich wieder verstärkt miteinander und nicht gegeneinander arbeiten."

"Wir gratulieren Christine Muttonen zur Wahl zur Präsidentin der Parlamentarischen Versammlung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa", freut sich auch Tanja Windbüchler, außenpolitische Sprecherin der Grünen, darüber, dass eine Österreicherin für diese internationale Spitzenfunktion gewählt wurde. "Seit der Gründung der Parlamentarischen Versammlung der OSZE 1991 ist Christine Muttonen erst die zweite Frau, die das Amt der Präsidentin inne hat. Wir werden sie mit aller Kraft dabei unterstützen, und uns mit ihr gemeinsam dafür einsetzen, die Rolle der Frauen innerhalb der OSZE zu stärken."

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