Mehrere Schulklassen durch fahrlässiges Handeln gefährdet – Volksanwaltschaft prüft

Volksanwalt Peter Fichtenbauer leitet im Fall der vermuteten Gefährdung von Schülerinnen und Schülern am Bahnhof Leobendorf ein amtswegiges Prüfverfahren ein

Wien (OTS) - Am Bahnhof Leobendorf wurden laut Medienberichten 50 Volksschülerinnen und -schüler aus Wien von ihren Begleitpersonen einer erheblichen Gefahr ausgesetzt, als diese sie dazu anhielten, die Gleise bei geschlossenen Schranken zu überqueren. Um einen im Bahnhof haltenden Zug nicht zu verpassen, seien die Begleitpersonen unter den Schranken durchgeklettert und hätten die Kinder auf die andere Seite durchgewinkt.

Volksanwalt Peter Fichtenbauer ist sehr besorgt: „Das Lehr- und Begleitpersonal hat für die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler zu sorgen, hier dürfte das Gegenteil der Fall gewesen sein. Solche Aktionen können Menschenleben kosten!“ Er verweist auch darauf, dass Lehrkräfte nicht nur Wissen zu vermitteln haben, sondern für die Kinder Vorbilder sein sollen und korrekte Handlungsweisen vorleben müssen.

„Das richtige Verhalten im Straßenverkehr ist schon in der Volksschule ein wichtiger Bestandteil des Unterrichts, der durch solch unüberlegte Aktionen konterkariert wird“, so der Volksanwalt. Die Volksanwaltschaft wird den Fall daher eingehend prüfen und fordert eine vollständige Aufklärung in Zusammenarbeit mit den betroffenen Behörden.

Rückfragen & Kontakt:

Mag.a Stephanie Schlager, MA
Volksanwaltschaft - Abteilung Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: +43 (0) 1 515 05 – 204
Mobil: +43 (0) 664 844 09 18
E-Mail : stephanie.schlager@volksanwaltschaft.gv.at
presse@volksanwaltschaft.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VOA0002