Mindestsicherung - Stronach/Hagen: Arbeiten muss sich lohnen!

Nichtpfändbarer Grundbetrag von 857 Euro muss entsprechend erhöht werden – Unterhaltspflicht gehört neu geregelt

Wien (OTS) - „Der nichtpfändbare Grundbetrag von monatlich 857 Euro ist derzeit niedriger als die Mindestsicherung, das gehört geändert“, erklärte Team Stronach Generalsekretär Christoph Hagen in seinem Debattenbeitrag im heutigen Plenum. Wenn jemand trotz Arbeit nicht einmal mehr seine Existenz bestreiten könne, dann „ist es an der Regierung, eine Verbesserung zu erwirken. Arbeiten soll sich lohnen und man sollte am Ende des Monats mehr haben, als bei der Mindestsicherung“, forderte Hagen, denn „sonst fehlt jegliche Motivation zu arbeiten.“

Auch bei der Unterhaltspflicht ist eine neue Regelung dringend erforderlich. „Es ist nicht mehr nachvollziehbar, dass etwa eine von Unterhaltspflicht betroffene Facharbeitskraft dadurch am Ende des Monats ein Minus am Konto hat. Damit drängen wir die Menschen geradezu in die Mindestsicherung“, warnte Hagen. Und weiter: „So produzieren wir Sozialfälle und das lehnen wir, vom Team Stronach vehement ab.“

Rückfragen & Kontakt:

Team Stronach Parlamentsklub
++43 1 401 10/8080
parlamentsklub@teamstronach.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | TSK0007