Jugendausbildungsgesetz - Stronach/Dietrich: Kooperation mit Betrieben stärken

Marodes Schulsystem, riesige Ausbildungslücke – es droht Facharbeitermangel

Wien (OTS) - „Wir haben ein Schulsystem, das dringend reformiert gehört. Experten gehen von etwa 600.000 Analphabeten in Österreich aus. Menschen, die weder lesen, noch schreiben oder rechnen können“, stellte Team Stronach Sozial- und Arbeitssprecherin Waltraud Dietrich in ihrem Debattenbeitrag zum Jugendausbildungsgesetz fest. Der Ansatz sei richtig, aber nicht wo man ansetzt. „Es bringt nichts ein Reparatursystem zu stärken. Die Schulen gehören von Bürokratie entlastet, damit Lehrer wieder mit Freude unterrichten können, sonst bleiben die Schüler auf der Strecke“, so Dietrich.

Zielführend sei eine engere Zusammenarbeit zwischen AMS und Schule. „Die Berufsorientierung sollte verbessert werden, die Zusammenarbeit mit den Betrieben muss besser funktionieren“, forderte Dietrich eine Stärkung der Kooperation mit Ausbildungsstätten. Würde man die Unternehmen weiterhin mit derart vielen Auflagen belasten, drohe über kurz oder lang ein Facharbeitermangel in Österreich. „Ziel ist es, die vorhandene Ausbildungslücke zu schließen und Jugendlichen wieder eine Zukunftsperspektive zu geben. Deshalb bringen wir einen Entschließungsantrag ein, die duale Lehrausbildung attraktiver zu machen, Betriebe die ausbilden finanziell zu entlasten und die Kooperation zwischen Betrieben und Schulen zu stärken“, forderte die Team Stronach Sozialsprecherin ein Maßnahmenpaket der Regierung ein.

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