Österreichs Energiestrategie braucht Gas und Fernwärme

Wien (OTS) - FGW-Obmann Grüneis betont zentrale Bedeutung von Gas und Fernwärme im Energiesystem, begrüßt ausdrücklich integrierten Ansatz und fordert die gleichrangige Umsetzung der energie- und klimapolitischen Ziele.

„Gas und Fernwärme werden als Partner der Erneuerbaren Energien auch in Zukunft eine zentrale Rolle im Energiesystem einnehmen. Sie sind Schlüssel für eine zuverlässige, nachhaltige und leistbare Energieversorgung“, betont Mag. Robert Grüneis, Obmann des Fachverbands der Gas- und Wärmeversorgungsunternehmungen (FGW) und Vorstandsdirektor der Wiener Stadtwerke AG, anlässlich der Präsentation des Grünbuchs zur Energie- und Klimastrategie.

Die Herausforderungen der Energiewende können nur mit einer integrierten Energie- und Klimastrategie bewältigen werden. Daher begrüßt der Fachverband das Ziel, auf Basis des Grünbuchs eine nationale Energie- und Klimastrategie zu erarbeiten.

Gleichrangige Ziele: Wettbewerbsfähigkeit – Versorgungssicherheit – Leistbarkeit - Nachhaltigkeit

„Der Erfolg der Energiestrategie wird dabei an der Ausgewogenheit des Zielquartetts zu messen sein: Neben der Nachhaltigkeit müssen auch die Gewährleistung von Versorgungssicherheit, die Wettbewerbsfähigkeit des Standort Österreichs sowie die leistbare und faire Verteilung der Kosten des Energiesystems als gleichrangige energie- und klimapolitische Ziele umgesetzt werden“, betont Grüneis. Dazu brauche es neben einem intelligenten Energiemix vor allem sichere, technologieoffene und energieträgerneutrale Rahmenbedingungen. Diese müssen etwa den wirtschaftlichen Betrieb von Gaskraftwerken ermöglichen und einen Anreiz schaffen, um notwendige Investitionen in die Energieinfrastruktur zu tätigen.

Gerade in der derzeit angespannten wirtschaftlichen Lage sei es allerdings nicht leistbar, den Standort Österreich durch Golden Plating und Carbon Leakage zu gefährden, warnt der FGW vor überzogenen Zielsetzungen.

Gas und Fernwärme als unerlässliche Partner

Erdgas und Fernwärme bieten ein enormes Potenzial zur Kohlendioxid-Reduktion, das sofort und kosteneffizient zur Verfügung steht. Mit ihren vielfältigen Einsatzmöglichkeiten sind Erdgas und Fernwärme Garanten für eine zuverlässige, saubere und effiziente Energieversorgung und stehen für einen bezahlbaren und schnellen Klimaschutz. „Wir sehen die Energieträger Gas und Fernwärme daher als unerlässliche Partner für eine erfolgreiche Energiewende“, erklärt Mag. Michael Mock, Geschäftsführer des Fachverbands.

Erdgas leistet dabei nicht nur als Backup für erneuerbare Energie einen wesentlichen Beitrag, sondern bietet selbst in Form von Biogas eine vielseitig einsetzbare nachhaltige Alternative. Darüber hinaus eignet sich das Gasnetz auch als Speicher für überschüssigen Strom, der mittels Photovoltaik oder in Windparks gewonnen wird. Dieser Strom kann mit innovativer Power-to-Gas-Technologie in Gas umgewandelt, im Gasnetz gespeichert und dann entnommen werden, wenn die Energie benötigt wird.

Der Fachverband der Gas- und Wärmeversorgungsunternehmungen wird sich in diesem Sinne konstruktiv in die nun beginnende, umfassende Diskussion der Energie- und Klimastrategie einbringen.

Über Erdgas:

Erdgas nimmt in der umweltbewussten Energieversorgung eine Schlüsselrolle ein: Die Energie der Zukunft lässt sich effizient und komfortabel fürs Heizen, die Warmwasserbereitung, Kälte- und Stromerzeugung und als Kraftstoff für Automobile einsetzen. Erdgas verbrennt ohne Feinstaub und Partikel und ist damit der emissionsärmste fossile Energieträger. Er eignet sich hervorragend als Ersatz für Benzin oder Diesel, die höhere Umweltbelastungen verursachen.

Rückfragen & Kontakt:

Fachverband der Gas- und Wärme-versorgungsunternehmungen (FGW)
Mag. Michael Mock, Geschäftsführer
mock@gaswaerme.at
Tel.: +43/1/513 15 88-13
www.gaswaerme.at

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