SWV - Matznetter: „Steuerliche Anreize für investierende Betriebe kurbeln Konjunktur an“

Degressive AfA begünstigt Investitionen – Frische Luft in die Gewerbeordnung hereinlassen

Wien (OTS) - „Steuerliche Anreize für investierende Betriebe kurbeln Konjunktur an und schaffen Jobs“, begrüßt Christoph Matznetter, SPÖ-Wirtschaftssprecher und Präsident des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbands Österreich (SWV) das von der Bundesregierung angekündigte Entlastungspaket für die Wirtschaft, das sei „ein erster Schritt, ein positives Wirtschaftsklima zu schaffen, die Kaufkraft zu steigern und die Arbeitslosigkeit wirksam zu bekämpfen.“ Für ihn sei die Bundesregierung hier auf dem richtigen Weg. Forderungen, für die sich der SWV stets eingesetzt hat, werden nun mit der vorzeitigen Abschreibung von Ausrüstungskosten und dem Start-up Paket realisiert. ****

Daher unterstützt Matznetter das degressives Abschreibungsmodell (AfA), das Bundeskanzler und SPÖ-Chef Christian Kern am Wochenende der Wirtschaft vorgeschlagen hat: „Das ist ein rasch wirksamer Investitionsanreiz für Unternehmen, der obendrein einfach administrierbar ist“. Weiters sei die Reduktion der Lohnnebenkosten bei den ersten drei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine spürbare Entlastung für kleine Selbständige, die sich ein Unternehmen versuchen aufzubauen, so Matznetter, „Das zeigt, dass wir unsere Standortqualität langfristig nur ausbauen können, wenn die Kosten auf Arbeit gesenkt und die Steuerlast auf Kapital verteilt wird. Um wachsen zu können, müssen unsere Betriebe in gutqualifizierte Angestellte investieren können. Sonst werden wir beim Wirtschaftswachstum irgendwann auf der Strecke bleiben.“

Zur Gewerbeordnung meint Matznetter, das diese dringend entrümpelt gehöre. „Wir müssen die Fenster öffnen und frische Luft hereinlassen, denn zu viel Regulierung sei sowohl für Start-ups, als auch für bestehende Betriebe nicht gut“, betont der SWV-Präsident und begrüßt die Maßnahmen, die die Bundesregierung heute vorgestellt hat. Entgegen allen Liberalisierungsrufen sei für ihn aber wichtig, vernünftige und zeitgemäße Regelungen in der Praxis zu finden - damit sowohl traditionelle als auch moderne Gewerbeformen nebeneinander existieren können. „Daher müssen wir Mut zur Veränderung zulassen und unsere Betriebe dabei auch unterstützen“, so Matznetter abschließend. (Schluss)

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