PVÖ-Edlinger begrüßt Kern-Initiative für Wirtschaftsbelebung

Maßnahmenpaket würde zusätzliche Investitionen auslösen, Konjunktur stützen, Arbeitsplätze und damit soziale Leistungen sichern

Wien (OTS) - „Der Pensionistenverband Österreichs (PVÖ) begrüßt die jüngste, von Bundeskanzler Christian Kern ergriffene Initiative der Bundesregierung, mit Hilfe eines Maßnahmenpakets für die Wirtschaft die Konjunktur anzukurbeln. Dadurch könnten die Investitionen in Unternehmen wieder steigen, ein Beitrag zur Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen und der sozialen Aufgaben, wie u. a. die Pensionen, geleistet werden“, erklärte der Vizepräsident des PVÖ und Landespräsident des PVÖ Wien, Bundesminister a. D. Rudolf Edlinger. ****

Edlinger deponierte zudem seine Zustimmung zu dem Vorschlag Kerns, die heuer neuerlich wegen des prognostizierten geringeren Budgetzuschusses zu den Pensionen zu erwartende Ausgabenersparnis in Form einer höheren Abschreibungsmöglichkeit für Unternehmen zu verwenden. Auch damit könnten, so der PVÖ-Vizepräsident, Investitionen angekurbelt und Arbeitsplätze geschaffen werden. Edlinger: „Der PVÖ fordert allerdings, dass die Maßnahme zeitlich begrenz wird und es dadurch keine, wie auch immer gearteten Einschnitte oder gar Kürzungen bei den Pensionen geben darf“.

Nicht zuletzt sollten, so Edlinger, die Koalitionspartner im Rahmen des vorgesehenen Wirtschaftspaketes auch die Zug-um-Zug-Umsetzung einer Wertschöpfungsabgabe, von der Investitionen in neue Maschinen explizit ausgenommen sein müssten, ernsthaft behandeln. Edlinger:
„Die absolute Weigerung der ÖVP über diese Frage überhaupt auch nur ansatzweise zu diskutieren, ist ein Beleg für die Kurzsichtigkeit von Mitterlehner, Leitl und Co. Schreitet die Automatisierung nämlich weiterhin so rasch wie bisher voran, wird im Sinne der Sicherung des sozialen Zusammenhalts in Österreich letztlich kein Weg am Wertschöpfungsmodell vorbeiführen“, gab Edlinger weiter seiner Meinung Ausdruck.

„Die Wertschöpfungsabgabe würde entgegen der Meinung ihrer oberflächlich argumentierenden Kritiker für eine gerechtere Aufteilung der Abgaben sorgen. Sie würde beschäftigtenintensive Unternehmen wie u.a. die Voest, den Gastronomie- und Fremdenverkehrsbereich spürbar entlasten und dazu führen, dass jene Firmen, in denen anstelle von Menschen überproportional ‚Roboter‘ eingesetzt werden, im Fall hoher Wertschöpfung und ebensolcher Gewinne ebenfalls einen adäquaten Beitrag zur Sicherung der sozialen Aufgaben leisten würden“, betonte Edlinger abschließend. (Schluss)

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