Renner: Geldabheben und Wechseln kann im Urlaub teuer sein

Spesenfalle Plastikgeld nicht unterschätzen

St. Pölten (OTS) - Zahlen mit der Kreditkarte ist in Euro-Urlaubsländern spesenfrei, abheben dagegen nicht. Wer mit der Kreditkarte abhebt, auch in Österreich, muss mit 3 bis 3,3 Prozent vom abgehobenen Betrag rechnen, mindestens aber mit 2,50 bis 4 Euro. Wer in Nicht-Euro-Ländern urlaubt, zahlt beim Einkaufen mit der Kreditkarte Spesen von 1,5 bis 2 Prozent, beim Abheben kommt zu den 3 bis 3,3 Prozent oder den Mindestspesen noch eine Manipulationsgebühr von bis zu 2 Prozent dazu. Wer etwa 100 Euro in einer Fremdwährung abhebt, muss mit 5 bis 5,50 Euro an Spesen rechnen, beim Bezahlen mit 1,50 bis 2 Euro. „Plastikgeld im Urlaub ist bequem, aber nicht frei von Tücken. Anders als in Österreich geht es in anderen Ländern durchaus ins Geld, wenn an Bankomaten Scheine gezogen werden. Auch das Geldwechseln kann teuer kommen“, warnt Niederösterreichs Konsumentenschutzreferentin LHStv. Mag. Karin Renner.

Zahlungen mit der Bankkarte vorzunehmen ist in ganz Europa immer noch alles andere als gängige Praxis. In zahlreichen Geschäften, Restaurants und Hotels werden Bankkarten gar nicht erst akzeptiert. Und falls doch, wird häufig nach einem Ausweisdokument und einem PIN-Code gefragt, um die Eigentümerschaft der Karte nachzuweisen. Bei Reisen außerhalb Europas ist es ratsam sich zu erkundigen, ob man seine Karte für das Ausland freischalten lassen muss. Zum Schutz vor Betrug ist die Verwendung der Karte im EU-Ausland meist nicht freigeschaltet. In einigen Ländern oder Situationen können Zahlungen ausschließlich über eine Kreditkarte erfolgen. Daher ist die Kreditkarte quasi ein essenzieller Bestandteil des Reisegepäcks. Im Allgemeinen werden Kreditkarten weltweit akzeptiert und haben häufig ein höheres Tageslimit.

„Das ideale ‚Urlaubsgeld‘ gibt es jedenfalls nicht. Empfehlenswert im Urlaub ist ein Mix aus Bargeld und Karten. Verwahren Sie Ihre Plastikkarten sorgfältig, notieren Sie den Code oder den PIN nicht und geben Sie ihn keinesfalls weiter. Kontrollieren Sie nach ihrer Rückkunft die Monatsabrechnungen. Bei strittigen Umsätzen informieren Sie sofort das Kreditkartenunternehmen, gegebenenfalls erheben Sie schriftlich Einspruch. Veranlassen Sie bei Verlust der Karte sofort die Sperre, international gültige Telefonnummern sind bei der Bank zu erfragen. Ebenso ratsam ist eine Anzeige bei der örtlichen Polizei“, so LHStv. Renner.
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