FPÖ–Haider: Überheblichkeit Kerns in Sachen OSZE schadet Österreichs Ansehen

OSZE Wahlbeobachter anzufordern ist keine Schande!

Wien (OTS) - Verärgert zeigt sich NAbg. Mag. Roman Haider, freiheitliches Mitglied in der parlamentarischen Versammlung der OSZE und Teilnehmer zahlreicher Wahlbeobachtungsmissionen in unterschiedlichen Ländern, über die ablehnende Haltung von Kanzler Kern, OSZE Wahlbeobachter für die Präsidentenstichwahl im September anzufordern.„Diese Haltung Kerns ist überheblich und schadet sowohl Österreich als auch der OSZE“, so Haider.

Überheblich deshalb, führt Haider weiter aus, weil sich auch Staaten wie etwa Großbritannien bei den Parlamentswahl 2015 oder aktuell auch die USA (Präsidentenwahl im Herbst 2016 ) nicht zu gut seien, OSZE Wahlbeobachter einzuladen!

„Angesichts der kolportierten Ungereimtheiten in Seniorenheimen und Psychiatrischen Anstalten wäre es doch nur von Vorteil, wenn neutrale Personen garantieren können, dass diese Bürger ihre Stimme selbständig und vor allem geheim abgeben können. Auch eine zusätzliche Kontrolle bei der Stimmauszählung ist sicher nicht falsch“, so Haider weiter.

„Wenn der österreichische Kanzler offensichtlich der Meinung ist, dass die OSZE nur in Diktaturen und Bananenrepubliken Wahlbeobachtungsmissionen durchführt, dann hat der den Sinn und den Zweck der OSZE nicht verstanden. Er sollte sich von den SPÖ Mitgliedern in der parlamentarischen Versammlung der OSZE informieren lassen. Seine jetzige Haltung schadet Österreich und dem Ansehen der OSZE, so Haider.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at
http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0001