„Report“ am 5. Juli: Wahlwiederholung, besseres Wahlrecht, muslimische Konvertiten und Flüchtlings-Notstand?

Live zu Gast im Studio ist Innenminister Wolfgang Sobotka

Wien (OTS) - Susanne Schnabl präsentiert den „Report“ am Dienstag, dem 5. Juli 2016, um 21.05 Uhr in ORF 2 mit folgenden Themen:

Neue Wahl

Das Verfassungsgericht hat entschieden: Norbert Hofer und Alexander Van der Bellen stehen noch einmal zur Wahl. Wie wirkt sich die Wiederholung des zweiten Wahlgangs der Bundespräsidentenwahl auf ihre Chancen aus, wie wird die Republik nach dem Ende der Amtszeit von Bundespräsident Heinz Fischer funktionieren? Wie lässt sich ein Wahlkampf wiederholen, wo sich in vier Monaten so vieles in Österreich, Europa und der Welt verändert hat? Helga Lazar und Alexander Sattmann analysieren.

Besseres Wahlrecht

Der Verfassungsgerichtshof hat die Bundespräsidentenwahl wegen Fehlern in der Durchführung aufgehoben, doch das Prinzip der Briefwahl ausdrücklich als verfassungsgemäß bezeichnet. Dennoch hat längst eine Diskussion begonnen, wie die Briefwahl in Österreich künftig verbessert werden kann. Als mögliches Vorbild gilt die Schweiz. Dort zählt man alle Briefwahlstimmen bereits am Wahlabend aus. Eine Praxis, die es sogar auch in Österreich gibt. Etwa bei Landtagswahlen in drei Bundesländern. Ein mögliches Vorbild für ganz Österreich, berichtet Martin Pusch.

Flüchtlings-Notstand?

Im Jänner hat die Regierung eine Flüchtlings-„Obergrenze“ von 37.500 Personen definiert. Diese wäre im Herbst erreicht, wenn die Zahl der täglich Ankommenden gleich bleibt. Der Innenminister will noch vor dem Sommer eine Notverordnung beschließen lassen, die die Flüchtlingsbewegung massiv einschränken soll. Als Argument dient die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung. Doch ab wann ist ein Notstand erreicht und welche Folgen hätte diese Verordnung? Simone Stribl und Katja Winkler berichten.

Live zu Gast im Studio ist Innenminister Wolfgang Sobotka.

Muslimische Konvertiten

Mit den Flüchtlingszahlen steigt auch die Zahl muslimischer Asylwerber, die zum Christentum übertreten wollen. Die großen christlichen Kirchen gehen sehr vorsichtig mit dem neuen Phänomen um und verlangen eine gründliche Vorbereitung von allen, die sich taufen lassen wollen. Was sind die Gründe für den Wechsel des Glaubens? Ist es Opportunismus, um den Asylstatus rascher zu erreichen? Aber warum wählen dann nicht viel mehr diesen Weg? Oder erfordert es besonderen Mut, weil konvertierte Muslime mit Anfeindungen ihrer Verwandten und Freunde zu rechnen haben? Eine Reportage von Eva Maria Kaiser.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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