Schulschluss – von der Schule ins Arbeitsleben

Das Wiener Gewerbe und Handwerk ermöglicht Jugendlichen einen Ausbildungsplatz

Wien (OTS) - Der Beginn der Ferien ist für Jugendliche ein Grund zu feiern, denn ein anstrengendes Schuljahr liegt hinter ihnen. Für einige ist es jedoch auch ein Schritt in den nächsten Lebensabschnitt. Trotzdem das neue Ausbildungsjahr bereits in 2 Monaten beginnt, suchen Unternehmen des Wiener Gewerbes und Handwerks engagierte junge Menschen, die eine fundierte Ausbildung als Lehrling machen wollen. 2268 offene Lehrstellen stehen aktuell in Branchen wie Gleisbautechnik, Installations-und Gebäudetechnik, Kraftfahrzeugtechnik, Metalltechnik, Mechatronik, Elektrotechnik, Bäcker und Friseur zur Verfügung (Quelle: AMS/Mai 2016).

Ausbildung sichert Zukunft Aktuell bilden die Unternehmen im Wiener Gewerbe und Handwerk 4097 Jugendliche in 93 Lehrberufen aus. „Viele Staaten beneiden uns um unser duales Ausbildungssystem, praxis- und kundennah, flexibel und effizient, und mittendrin im Wirtschaftsleben“, so Mag.(FH) Maria Smodics-Neumann, Obfrau der Sparte Gewerbe und Handwerk der Wirtschaftskammer Wien. „Als Lehrling darf man tun, üben, trainieren und, weil im laufenden Betrieb mit eingegliedert, wird kundenorientiertes Verhalten und wirtschaftliches Denken automatisch mit vermittelt. Fähigkeiten, die später im Wirtschaftsleben über Erfolg oder Misserfolg entscheiden können und österreichische Lehrlinge Jahr für Jahr zu Berufsweltmeistern werden lassen.“

Ausbildung sichert Beschäftigung Die Gefahr, von Arbeitslosigkeit betroffen zu sein, ist für Menschen, die nur einen Pflichtschulabschluss haben, 5-mal größer (Quelle AMS). Die Anlernjobs von früher gibt es kaum mehr. Heute ist es notwendig, fachliche Kompetenzen zu haben, auf die man im weiteren Berufsleben durch Weiterbildung aufbauen kann. Dies erkennen auch immer mehr Maturanten, die sich nach erfolgreich abgeschlossener Matura für eine Lehre entscheiden. Aktuell sind 175 Maturanten im Wiener Gewerbe und Handwerk in Ausbildung – Tendenz steigend.

Die Lehre als Universität des Lebens „Je früher ein Mensch mit beiden Beinen im Leben steht, umso attraktiver wird er für den Arbeitsmarkt“, so Smodics-Neumann. 40% aller Leitungspositionen in der Wirtschaft sind mit Lehrabsolventen besetzt. Die Lehre ist somit eine hervorragende Basis für den zukünftigen beruflichen Lebensweg.

Was tun, wenn man noch keine Lehrstelle hat? Die Zeit ist knapp – das Ausbildungsjahr beginnt in 2 Monaten. Wer noch keine Lehrstelle hat oder Absagen bekommen hat, muss spätestens jetzt aktiv werden. „Ein Unternehmer, der sein Fachwissen an einen Jugendlichen weitergeben möchte, erwartet sich in erster Linie Engagement von seinem Lehrling“. Gute Umgangsformen und den Willen zu lernen, Wissen von anderen anzunehmen und umzusetzen, können über die eine oder andere Schwäche hinweghelfen. Bei einem engagierten Lehrling sind die Ausbilder gerne bereit auch über die Ausbildungsinhalte hinaus zu unterstützen und zu helfen. „Das heißt: die Ferien nützen und sich informieren, welche Berufe Lehrstellen anbieten, und den Ausbilder beim Bewerbungsgespräch überzeugen, das genau Du der/die Richtige bist, in die er Zeit und Wissen investieren wird. Und bei einer Absage?“ Smodics-Neumann vergleicht: „Wenn Du in einem Computerspiel ein Level nicht schaffst, probierst Du es erneut und wieder und wieder. Und jeder Versuch macht Dich besser – bis Du das nächste Level erreichst. Genau so funktioniert´s auch mit der Lehrstellensuche. Bleib dran, bleib hartnäckig – ein Ziel erreicht man, in dem man es wirklich will. 2268 Lehrstellen warten auf Dich, um die ersten Schritte Deines Lebenstraumes mit Dir zu gehen. Bist Du dabei? Dann herzlich Willkommen in der Wiener Wirtschaft!“

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