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APA-DeFacto-Politikerranking: Wer hat die Top-Medienpräsenz?

Wöchentlich im Politik-Channel von APA-OTS: die Top 20 der österreichischen Politikerinnen und Politiker – Kern, Hofer und Fischer aktuell vorne.

Wien (OTS) - Ab sofort ist das aktuelle wöchentliche Präsenzranking heimischer Politikerinnen und Politiker auf http://www.ots.at/politikerranking kostenlos abrufbar. APA-DeFacto erstellt das Ranking aufgrund der Anzahl der Nennungen von Politikerinnen und Politikern in allen österreichischen Tageszeitungen im Verlauf der vergangenen Woche. Die aktuellen Daten zeigen, wer die mediale Bühne von 24.06. bis 30.06.2016 am stärksten nutzen konnte, wer zurückgefallen ist und wer sich gegenüber letzter Woche neu positionieren konnte.

Die stärkste Medienpräsenz verzeichnete vergangene Woche Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ).

Nach dem EU-Austrittsvotum der Briten hat der Bundeskanzler nach Beendigung des EU-Gipfeltreffens am Mittwoch in Brüssel ein EU-Referendum für Österreich ausgeschlossen. In der Regel würden Referenden „mit artfremden Diskussionen überfrachtet“, erklärte er. „Vor diesem Hintergrund werden wir Österreich keinem Referendum aussetzen“. Im Kreise der EU-27 habe es „weitgehende Übereinstimmung“ darüber gegeben, sich auf pragmatische, konkrete Lösungen zu konzentrieren. Dabei stünden die Bereiche Sicherheit und Migration einerseits und Jobs, Arbeitsmarkt und Wirtschaftsentwicklung andererseits im Mittelpunkt. Kern wünscht sich beim EU-Sondergipfel in Bratislava bereits eine Konkretisierung zum Migrationspaket. „Es ist jetzt kein Zeitpunkt, über große Reformen, riesige Visionen und einen Neubeginn zu diskutieren", so Kern.

Kritik äußerte der Bundeskanzler am Plan der EU-Kommission die nationalen Parlamente bei der Ratifizierung des verhandelten Freihandelsabkommen mit Kanada (CETA) auszuschließen. Kern warnte vor „intransparentem Durchpeitschen des Handelspaktes“.

Als Neueinsteiger der Woche positionierte sich der Wiener Bürgermeister Michael Häupl(SPÖ)auf Platz elf im Ranking.

Heftig diskutiert wurden vergangene Woche die Frühpensionierungen bei den Wiener Stadtwerken, die sich im Eigentum der Stadt Wien befinden. Bürgermeister Häupl verteidigte das Vorgehen des Unternehmens: „Ich halte das für keinen Sündenpfuhl.“ Vielmehr sei dies „sozial verantwortungsbewusst“. Ob der „aktuellen Entwicklungen“ in der Energiewirtschaft seien Personalmaßnahmen „unumgänglich“. ÖVP-Stadtparteiobmann Gernot Blümel übte Kritik an der Frühpensionierungswelle. "Statt die Beamten in anderen Bereichen der Stadt einzusetzen, erzeugt Häupl einfach 280 Millionen Euro verlorenen Personalaufwand. Denn es wird weitergezahlt - nur eben fürs Nichtstun", so Blümel.

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