Bundesrat – Blatnik/Posch-Gruska zu Kindergeldkonto: Flexibilität, Fairness und Wahlfreiheit für Familien

Reformen und finanzielle Verbesserungen bei „Papa-Monat“ und partnerschaftlicher Erziehung

Wien (OTS/SK) - „Dieses Maßnahmenpaket bringt mehr Flexibilität, Individualität, Fairness und Wahlfreiheit. Damit meine ich, dass Eltern selbst entscheiden können, was sie für ihre Familie wollen“, freute sich SPÖ-Bundesrätin Ana Blatnik heute, Donnerstag, im Bundesrat mit Blick auf das neue Kinderbetreuungsgeldgesetz und das Familienzeitbonusgesetz. „Eine Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist mit diesem Gesetz leichter möglich, als es davor der Fall war“, stimmt auch SPÖ-Bundesrätin Inge Posch-Gruska überein. Herausgestrichen werden vor allem zwei finanzielle Änderungen: Für die Inanspruchnahme eines „Papa-Monats“ erhalten Väter, die sich direkt nach der Geburt eines Kindes für eine bestimmte Zeit der Familie widmen, einen Bonus in der Höhe von 700 Euro. Eltern, die sich die Kinderbetreuung partnerschaftlich aufteilen (mindestens im Verhältnis von 60:40) erhalten einen einmaligen Bonus von je 500 Euro pro Elternteil. ****

„Es ist in Bezug auf partnerschaftliche Erziehung ein Schritt in die richtige Richtung. Die Vereinbarkeit zwischen Familie und Beruf wird gestärkt“, fasst Blatnik zusammen. Posch-Gruska ergänzt zudem: „Ein wesentlicher Schritt ist auch, dass die Änderungen ebenfalls für homosexuelle Paare gelten. Wir müssen allen Paaren die gleichen Chancen geben.“ Posch-Gruska verwies zudem auf Umfragen, wonach 59 Prozent aller ÖsterreicherInnen den Papamonat sehr begrüßen. Bei Unter-30-jährigen beträgt die Zustimmung sogar 72 Prozent. „Hier ist also schon sehr viel Bewusstseinsarbeit geleistet worden“, schlussfolgert die Bundesrätin. (Schluss) mb/pm

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