Wr. Landtag – SP-Abrahamczik: Naturschutz in Wien geht über Ziesel und Wechselkröten hinaus

Naturschutzbericht 2015 zeigt eindrucksvoll Natur- und Artenvielfalt in Wien

Wien (OTS/SPW-K) - „Der Naturschutzbericht 2015 zeigt eindrucksvoll, auf welch vielfältige Art und Weise die Stadt Wien Maßnahmen setzt, um die Natur und Umwelt zu erhalten“, zeigt sich SP-Landtagsabgeordnete Nina Abrahamczik erfreut. Der Naturschutzbericht spiegelt die Artenvielfalt in Wien wieder, die sich nicht nur auf Ziesel und Wechselkröten beschränkt, sondern Tiere wie die Wimpernfledermaus, den Donau-Kammmolch oder die Dohle umfasst. Umso wichtiger ist es, entsprechende Maßnahmen zu treffen, um diese Vielfalt zu schützen und zu erhalten.

Als besonderes Schwerpunktprojekt hebt die SP-Landtagsabgeordnete den ‚Leopoldsberg’ hervor. Dieser wurde von der Stadt Wien als neues und mittlerweile fünftes Naturschutzgebiet aufgenommen. Aber auch die Ökologisierung des Badeteiches Hirschstetten stellte 2015 ein Kernprojekt dar. „Der Badeteich Hirschstetten zählt zu jenen Gewässern in Wien, die gerne und vor allem regelmäßig von Badegästen, HundebesitzerInnen und SpaziergängerInnen genutzt werden. Vor allem aber bietet er vielen Pflanzen und Tieren einen wichtigen Lebensraum“, erklärt Abrahamczik die Herausforderungen der städtischen Gewässer und informiert über die zahlreichen Maßnahmen, die zum Schutze der Umwelt und dort lebenden Tierarten gesetzt wurden. So hat man unter anderem insgesamt 3.000 Bäume und Sträucher gepflanzt. „Ziel dieser Maßnahmen ist, nicht nur Lebensräume zu erhalten, sondern diese auszubauen und sicherzustellen, dass sich dort neue und zusätzliche Tierarten ansiedeln.“

Neben direktem Arten- und Naturschutz hat man sich aber auch intensiv der Wegerhaltung und der damit verbundenen Haftung gewidmet. „Unser Ziel ist, die Rechtsicherheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Wien zu erhöhen“, erklärt Nina Abrahamczik. „Wichtig ist, an die Eigenverantwortung der jeweiligen Personen zu appellieren, wenn sie sich im Wald abseits der gekennzeichneten Wege bewegen.“ Die derzeitige Judikatur fordert oft unzumutbare Handlungspflichten. Baumgefahren sind Naturgefahren, die nicht beherrschbar sind. „Vorgeschriebene Sicherungsmaßnahmen müssen daher auch wirtschaftlich und ökologisch vertretbar sein“, hält Abrahamczik weiter fest.

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