NÖAAB-Kern: Bundesrat beschließt größte Reform des Kinderbetreuungsgeldes

Mehr Flexibilität, Fairness und Partnerschaftlichkeit für Eltern

St. Pölten (OTS) - Österreich soll bis zum Jahr 2025 familienfreundlichstes Land Europas werden. Mittlerweile beurteilen 6 von 10 Befragten Österreich als familienfreundlich. „Wir sind auf dem richtigen Weg. Nach der Verdoppelung des Kinderfreibetrages, der rund 100 Millionen Euro mehr für Familien bringt, und der antragslosen Familienbeihilfe im Zuge der Steuerreform, geht es nun einen großen Schritt weiter. Ab dem 1. März 2017 ersetzt das flexible Kinderbetreuungsgeld-Konto die bisher bestehenden vier Pauschalvarianten. Wir kommen damit dem Wunsch vieler Eltern nach mehr Flexibilität und Fairness nach“, betont NÖAAB-Landesgeschäftsführerin Bundesrätin Sandra Kern.

Mit dem neuen Kinderbetreuungsgeld wird sichergestellt, dass Mütter und Väter eine einheitlichere Gesamtsumme erhalten. Die Eltern können die Bezugsdauer dabei flexibel wählen. Entweder zwischen 12 und 28 Monaten für eine Person, oder zwischen 15 und 35 Monaten für beide Eltern zusammen. Väter erhalten durch den Partnerschaftsbonus in Höhe von 1.000 Euro mehr Anreiz, sich an der Kinderbetreuung zu beteiligen.

Im Zuge der Debatte brachte die Bundesrätin auch die Reform der Familienbeihilfe für im Ausland lebende Kinder in die Debatte ein. Der NÖ-Landtag hat in seiner letzten Sitzung eine Resolution an den Bund beschlossen. „Die Bundesminister Karmasin und Kurz haben sich bereits für die Reform stark gemacht. Nun muss EU-weit Druck gemacht werden, damit die Familienbeihilfe an die im Ausland übliche Höhe angepasst werden kann“, so Bundesrätin Sandra Kern im Plenum des Bundesrates.

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