FP Baron / Schütz: keine temporären Wohnbauten in der Donaustadt

Mitten in Einfamilienhaussiedlung sollen 100 Wohneinheiten u.a. für Flüchtlinge aus dem Boden gestampft werden

Wien (OTS) - Im 22. Wiener Gemeindebezirk soll auf einem Grundstück an der Podhagskygasse Ende des Jahres mit dem Bau temporären Wohnbauten begonnen werden, in denen neben sozial benachteiligten Familien, Alleinerzieherinnen auch 50% der Objekte an Asylsuchende vergeben werden sollen.

Das Grundstück Podhagskygasse ist eine 5.220 m2 große Grünfläche mit Bausperre, auf welcher nun 100 Wohneinheiten zwischen zwei Einfamilienhäusern errichtet werden sollen, wobei die Anrainer auf Grund der geänderten Bauordnung Ihrer Rechte komplett entledigt wurden. Über 150 Anrainer des Gebietes Podhagskygasse/Pfalzgasse haben bereits dagegen protestiert. Die lapidare Antwort der Stadtregierung lautete, dass diese Wohnungen "nicht für Flüchtlinge" gedacht seien, sondern "eher für Alleinerzieherinnen oder jene, die in einer schwierigen Lage eine Unterkunft brauchen". Der freiheitliche LAbg. Karl Baron dazu: „Diese Stellungnahme der Stadtregierung ist insofern fragwürdig, als neben dem Wohnservice von Wiener Wohnen auch Wohnungen vom Fond Soziales Wien über die Caritas vergeben werden.“
Die FPÖ-LAbg. Angela Schütz: „Fakt ist nämlich, dass im 22. Bezirk von Wiener Wohnen längst eine Reihe von sogenannten Notfallwohnungen zurückgehalten werden. Dafür braucht niemand 100 neue Wohneinheiten in einer Einfamilienhaus-Siedlung!“

Der Beschlussantrag der Wiener FPÖ, in der Podhagskygasse keine temporären Wohneinheiten zu errichten, wurde von Rot und Grün abgeschmettert.

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