Übersicht der Empfehlungen für das Astana Economic Forum 2016

Astana, Kasachstan (ots/PRNewswire) - Das Astana Economic Forum ist eine jährliche Veranstaltung, die in Astana, der Hauptstadt der Republik Kasachstan, durchgeführt wird, die Repräsentanten der Weltwirtschaft, derzeitige und ehemalige Staatsoberhäupter, Nobelpreisträger, herausragende Persönlichkeiten der Wissenschaften und Geschäftsleute zusammenbringt. Das Forum ist am besten bekannt als Plattform für internationale Dialoge, die konstruktive Diskussionen über Fragen der wirtschaftlichen Entwicklung ermöglicht, sowohl in Bezug auf Zentralasien und die gesamte Welt hinsichtlich Veränderungen in der Weltwirtschaft.

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Dieses Jahr fand das Astana Economic Forum 2016 am 25. und 26. Mai in Astana, Kasachstan, statt, und zwar unter dem Thema "Neue wirtschaftliche Realität: Diversifikation, Innovation und Wissensökonomie." Die Tagesordnung des Forums umfasste traditionsgemäß die wichtigsten Fragen der wirtschaftlichen Entwicklung.

Die Ergebnisse des Astana Economic Forum (AEF) 2016 sind in den Empfehlungen zusammengefasst, einer Übersicht, die nachstehend gegeben wird.

  • Kurzfristig müssen sich Richtlinienentscheidungen auf die Bildung von Widerstandskraft gegen nachteilige Risiken des Wachstums konzentrieren. Zu diesen Risiken gehören wirtschaftliche Abschwächungstendenzen bei den größeren Schwellen- und Entwicklungsländern, Turbulenzen im Finanzsektor inmitten schwierigerer globaler Kreditkonditionen und anhaltend niedrige Rohstoffpreise. Bei zyklischen Abschwächungen und soweit genügend Spielraum für politische Entscheidungen besteht, können antizyklische Maßnahmen der Fiskal- und Geldpolitik eingesetzt werden, um Aktivitäten zu unterstützen. Zyklische Maßnahmen bedürfen der Verstärkung durch längerfristige strukturelle Maßnahmen. Diese sollten sich auf die Lockerung von Beschränkungen auf der Angebotsseite sowie auf den Ausgleich zum demografischen Gegenwind in den Entwicklungsregionen mit vergleichsweise hohem Einkommen konzentrieren, wo der Anteil der Erwerbstätigen in der Bevölkerung sinkt.
  • Diversifizierung vom Öl wird weitere Verbesserungen des geschäftlichen Umfeldes erfordern, größere Anreize zur Entwicklung des privaten Sektors (einschließlich Verringerung der Lohnunterschiede zwischen dem öffentlichen und dem privaten Sektor) sowie bessere Ausrichtung der Ausbildung und Fertigkeiten auf die Marktbedürfnisse. Die Regierungen sollten ermutigt werden, die Beschäftigung des privaten Sektors zu suchen, und Unternehmen sollten ermutigt werden, Geschäftsmodelle zu entwickeln, die nicht auf staatlich gestützte Aktivitäten angewiesen sind. Die Förderung der finanziellen Entwicklung und der Inklusion ist für die Kanalisierung der Ressourcen in produktive Aktivitäten besonders wichtig. Die Schaffung sinnvoller Chancen und die inklusive Gestaltung des Wachstums würde helfen, soziale Spannungen abzumildern, insbesondere angesichts des Umstands, dass eine wachsende Zahl junger Menschen in den Arbeitsmarkt eintritt.
  • Eine Vertiefung struktureller Reformen ist für die Förderung der Diversifizierung und des Wachstums des Nicht-Öl-Sektors wesentlich, um Arbeitsplätze für die wachsende Zahl von Arbeitnehmern zu schaffen. Die Schaffung von Arbeitsplätzen und Wachstum in den ölexportierenden Ländern in der Region wird darüber hinaus positive Nebeneffekte bei den Handelspartnern haben, die von mehr Handel und Überweisungen profitieren.

Den vollständigen Text der Empfehlungen finden Sie unter
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