VP-Olischar: Novelle zum Fiakergesetz gefährdet 250 Arbeitsplätze

Korsett für Wiener Fiaker-Branche wird immer enger – Tourismus wird geschwächt – Stadt Wien verwaltet an Bedürfnissen der Unternehmerinnen und Unternehmer vorbei

Wien (OTS) - Mit Überregulierungen und überbordender Bürokratie habe die Stadt Wien den Wiener Fiakern schon seit längerem den Kampf angesagt. „Die vorliegende Gesetzesnovelle zum Fiakergesetz ist nun der nächste Anschlag auf diese repräsentativen Gespanne“, so ÖVP Wien LAbg. Elisabeth Olischar und verweist dabei auf die enorme Bedeutung der Fiaker für den Wien-Tourismus. „Die neuen Regelungen ziehen das Korsett, in dem sich die Branche ohnehin bereits befindet, noch enger zu. So lange, bis der letzte Atemzug ausgehaucht wird“, so Olischar. Neben einer Schwächung des Tourismus wären auch etwa 250 unmittelbar an diesem Geschäft hängende Arbeitsplätze massiv gefährdet, so Olischar. „In Zeiten, in denen der Arbeitsmarkt ohnehin schon sehr angespannt ist und gerade Wien mit einer hohen Arbeitslosigkeit zu kämpfen hat, ist das Verdrängen der Fiaker-Branche keine sinnvolle Entscheidung.“

Deutliche Kritik übt die Gemeinderätin auch an der fehlenden Miteinbeziehung der Fiaker-Branche bei der Erstellung der Novelle zum Fiakergesetz. „Ganz im Stile der Stadt Wien wird über die Branche drübergefahren, ohne Miteinbeziehung und Absprache. Damit verwaltet die Stadt wieder an den Bedürfnissen der Unternehmerinnen und Unternehmer vorbei!“, so Olischar weiter.

„Weiters empfinde ich es als anmaßend, dass den Fiakern vorgeworfen werde, sich nicht ausreichend um ihre Pferde zu kümmern, wo sie sich doch stets im engen Kontakt mit Veterinärmedizinern befinden. Würden Gespräche mit der Branche stattfinden, wüsste die Stadt Wien davon“, so Olischar abschließend.

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