KFV/ bmvit: Mehrsprachige App „stop&go“ bringt Sicherheit auf Österreichs Straßen

Praktische Lernhilfe für alle Altersgruppen, umfassende Orientierung auch für Menschen unterschiedlicher Herkunft – Web-Version auf www.stopandgo-app.at

Österreich (OTS) - Die neue App des KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) informiert ab sofort in neun Sprachen über die Regeln im österreichischen Straßenverkehr. Ein Verkehrszeichen-Scanner und ein Quiz bieten spannende Abwechslung und eine praktische Lernhilfe für unterwegs. Erste-Hilfe-Regeln und rechtliche Informationen rund um den Führerschein ergänzen das Wissens-Angebot für die Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer.

Verkehrsminister Jörg Leichtfried betont: „Mit der neuen KFV-App wird das Handy zum verlässlichen Wegbegleiter durch den österreichischen Straßenverkehr: Damit können sich etwa Kinder die Verkehrsregeln auf spielerische Art und Weise aneignen. Und wir bieten auch Flüchtlingen eine Einstiegshilfe, um sich rasch auf Österreichs Straßen zurechtzufinden.“ 47.366 Menschen verletzten sich im Jahr 2015 bei Verkehrsunfällen in Österreich, 479 starben an den Folgen der schwerwiegenden Unfälle. Bis 2020 soll die Anzahl der Verkehrstoten halbiert werden, so Verkehrsminister Leichtfried.

Die Sicherheit auf Österreichs Straßen zu erhöhen, ist auch eines der ehrgeizigen Ziele des KFV. Das KFV untersucht seit seiner Gründung im Jahre 1959 die Ursachen und Auswirkungen von Unfällen und beschäftigt sich mit Fragen der Sicherheit in verschiedenen Lebensbereichen. „Mit unserer neuen, kostenlosen App „stop&go“ setzt das KFV einen Meilenstein in der Verkehrssicherheitsarbeit, denn erstmals werden Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer durch eine App grundlegend über die Regeln im österreichischen Straßenverkehr informiert“, so KFV-Direktor Othmar Thann.

Den Nutzerinnen und Nutzern werden neben den wichtigsten Verkehrsregeln auch Erste-Hilfe-Regeln sowie Verkehrszeichen nähergebracht. Dabei werden alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer berücksichtigt – ob zu Fuß, mit dem Fahrrad, Motorrad, Moped oder Auto unterwegs. . Weiteres werden die grundlegenden rechtlichen Voraussetzungen für den Führerscheinerwerb erläutert.

Verkehrssicherheit in neun Sprachen

Besonderes Highlight der App ist, dass alle Inhalte in neun Sprachen abgerufen werden können: Deutsch, Englisch, Französisch, Arabisch, Paschtu, Dari, Farsi, Bosnisch und Türkisch. Damit wird Menschen unterschiedlicher Herkunft die Möglichkeit geboten, sich die Verkehrsregeln einfach und rasch anzueignen. Neben der für Apple- und Android-Devices konzipierten App gibt es eine Web-Version (http://www.stopandgo-app.at), die auch von Tablets und PCs aufgerufen werden kann. „Uns war wichtig, die wesentlichsten Informationen, die als Wissensgrundlage für die Sicherheit im Straßenverkehr dienen, mit einfacher Bedienbarkeit zu vereinen. So haben wir eine App kreiert, die nicht nur verschiedenste Zielgruppen anspricht, sondern auch universell einsetzbar ist“, erklärt KFV-Experte und Projektverantwortlicher Peter Felber.

Entwicklung und Vertrieb

Das Konzept und das Design der App wurde in Kooperation mit der Waltl & Waltl Werbeagentur entwickelt. Für die technische Realisierung zeichnet sich die Midlight GmbH verantwortlich. Die Sprachvarianten wurden in Zusammenarbeit mit dem Übersetzungsbüro Allesprachen GmbH erstellt.

Um die Verkehrssicherheits-App „stop&go“ bei der österreichischen Bevölkerung bekannt zu machen, werden über 6.000 Organisationen österreichweit mittels eines Postwurfs über die App informiert. Adressaten sind Behörden, Gemeinden, Schulen (ab NMS), Fahrschulen, Einsatzorganisationen (Rotes Kreuz, Polizei, Feuerwehr), Hilfsorganisationen sowie Asylkoordinationsstellen. Der Postwurf enthält einen Informationsfolder sowie Plakate, die in den Organisationen ausgehängt werden können.

Auf Wunsch kann dieses Infopaket zur App kostenlos unter aktionen@kfv.at oder telefonisch unter 05 77 077 4000 angefordert werden.

Weitere Bilder unter: http://www.apa-fotoservice.at/galerie/7961/

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit)
Tel.: 05-77077-1919, E-Mail: pr@kfv.at, www.kfv.at

Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
Sophie Lampl, Pressesprecherin des Bundesministers
Tel.: +43 (0) 1 711 6265-8014, E-Mail: sophie.lampl@bmvit.gv.at

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