Mitterlehner gratuliert Gewinnern des Staatspreis Wissenschaftspublizistik

Standard-Redakteur Klaus Taschwer erhält Staatspreis - Förderpreis für Marlene Erhart, Sonderpreis an Ulrike Schmitzer

Wien (OTS/BMWFW) - Der Österreichische Staatspreis für Wissenschaftspublizistik des Wissenschaftsministeriums (BMWFW) geht heuer an Klaus Taschwer, Wissenschaftsredakteur bei der Tageszeitung DER STANDARD sowie Autor wissenschaftlicher Artikel und Bücher. „Wissenschaftsjournalisten sind eine wichtige Schnittstelle zwischen Experten und der breiten Bevölkerung. Daher braucht es Personen, die in der Lage sind, komplexe Inhalte verständlich zu beschreiben, ohne dabei banal zu werden. Mit Klaus Taschwer hat sich die Jury heuer für einen erfahrenen Journalisten entschieden, der sowohl in der Fachwelt als auch bei den Leserinnen und Lesern für seine Kompetenz geschätzt wird. Besonders erfreulich ist die Tatsache, dass der heutige Preisträger schon einmal einen Förderpreis des Wissenschaftsministeriums erhalten hat, das spricht für die konstant hohe Qualität seiner Arbeit“, so Wissenschaftsminister Reinhold Mitterlehner. Der Staatspreis Wissenschaftspublizistik wird im Zwei-Jahres-Rhythmus mittels Juryentscheidung vergeben und ist mit 5.500 Euro dotiert. Klaus Taschwer hat 1997 bereits den Österreichischen Förderungspreis für Wissenschaftspublizistik erhalten.

Heuer geht der Förderpreis an Marlene Erhart, Redakteurin des Universum Magazins. Auf Empfehlung der Fachjury gibt es auch heuer wieder einen Sonderpreis zur Unterstützung „wissenschaftsjournalistischer Vielfalt“. Dieser wird an Ulrike Schmitzer, Redakteurin bei Ö1 sowie freie Filmemacherin und Autorin vergeben. „Wissenschaft und Forschung haben in der Gesellschaft vielfach noch einen zu geringen Stellenwert und oftmals sehen die Bürgerinnen und Bürger keinen Nutzen der Erkenntnisse. Die diesjährigen Preisträger leisten durch ihre Arbeit einen wichtigen Beitrag, um diese Brücke zu überwinden und Interesse zu wecken. Ich bedanke mich für ihren Einsatz für Wissenschaft, Forschung und Qualitätsjournalismus“, so Mitterlehner.

Die Entscheidung des Bundesministers für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft basiert auf Vorschlägen einer Fachjury: Mag. Martha Brinek (BMWFW, Vorsitz), Elisabeth Juliane Nöstlinger-Jochum (ORF), DI Martin Kugler (Universum Magazin), Mag. Lisa Nimmervoll (Der Standard) und Dr. Christian Zillner (Falter). Die Überreichung der Preise erfolgt im Rahmen eines Festaktes im Herbst.

Rückfragen & Kontakt:

Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft
Felix Lamezan-Salins, B.A.
Pressesprecher des Bundesministers
+43 1 711 00-805128 / mobil: +43 664 88 69 23 07
felix.lamezan-salins@bmwfw.gv.at
www.bmwfw.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | MWA0001